Journalistenstudie
Die Kommunikationsagentur Schrader http://www.prdienst.de hat, wie aus dem neuesten Newsletter der Agentur hervorgeht, zusammen mit Studenten der Fachhochschule Hannover Ende 2006 eine Studie unter 278 Journalisten durchgeführt, in der die Teilnehmer nach ihren Wünschen gegenüber PR-Verantwortlichen befragt wurden. Unter anderem ging es darum, was Journalisten im Internet-Zeitalter von professioneller Pressearbeit erwarten, in welchem Format sie sich Daten- und Bildmaterial wünschen und welche Wünsche sie noch haben.
Die Ergebnisse liegen jetzt als kostenlose pdf-Datei vor. http://www.journalistenstudie.de/Journalistenstudie_2007.pdf
Den interessanten Ergebnissen soll hier nicht vorgegriffen werden. Nur so viel: Nach wie vor verwechseln Unternehmer Journalisten wohl mit der Werbeabteilung ihres Unternehmens. Doch das ist nicht Sinn von Pressearbeit und gerade nicht das, was Journalisten wünschen.
Auch in dem kürzlichen Kamingespräch mit Starting-up-Herausgeber und -Chefredakteur Cornelius Büchner
http://monika-birkner.typepad.com/monikabirkner/2007/05/interessanter_a.html
kam das klar heraus.
Meine eigenen Erfahrungen mit PR decken sich damit völlig. Journalisten erwarten konkrete, hilfreiche Informationen für ihre Leser. Es macht Sinn, sich Journalisten als Kunden vorzustellen, sich in ihre Situation gegenüber den Lesern zu versetzen und sich zu überlegen, was für die Leser neu, interessant und lesenswert sein kann.

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