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August 2007

27. August 07

Buchtipp: "Free your mind - Das kreative Selbst. Selbstbestimmt fühlen und denken" von Albert Metzler

In einer Welt, die von vielen als immer komplexer und chaotischer empfunden wird, liegt es nahe, sich in die vermeintliche Sicherheit zu flüchten. Albert Metzlers neues Buch „Free your mind – Das kreative Selbst. Selbstbestimmt fühlen und denken“ macht schonungslos klar, dass dieser Weg immer tiefer in die Stagnation führt und damit Langeweile, Unzufriedenheit und Depression vorprogrammiert sind. Man fühlt sich mehr und mehr gefangen in einer Situation, aus der es keinen Ausweg zu geben scheint.

Wer bei sich derartige Anzeichen entdeckt und bereit ist, sich auf eine höchst spannende Reise einzulassen, ist mit dieser Anleitung zum Selbstcoaching bestens bedient. „Mehr Freiheit schöpfen“ steht als Motto auf der ersten Innenseite. Damit ist umschrieben, worum es geht: Um die kreativen, schöpferischen Gestaltungsmöglichkeiten, um die vielfältigen Handlungsoptionen und um die selbstbestimmten Entscheidungen.

Viele Menschen sehnen sich nach authentischem Leben und wissen nicht, wie sie es erreichen können. Der Autor macht klar, dass nicht fremde Handlungsanweisungen den Weg zeigen, sondern dass alle Antworten im schöpferischen Selbst zu finden sind.  Dazu man sich jedoch gewahr werden, wo man im Denken und Fühlen von fremden Einflüssen, nie überprüften alten Gewohnheiten und destruktiven Mustern geprägt ist und welche Veränderungen man aus eigenem Antrieb anstrebt.

Alternatives Denken, Imagination und konstruktive Verweigerung sind einige der näher beschriebenen Möglichkeiten, um selbstbestimmt zu denken und zu fühlen und eine entsprechende äußere Realität entstehen zu lassen. Der Autor macht sehr schön klar, dass es nicht darum geht, unbesehen alles Bisherige über Bord zu werfen, sondern sich immer wieder mit sich selbst in Einklang zu bringen und die nahezu grenzenlose Vielfalt der Möglichkeiten zu erkennen und zu nutzen.

Es ist eine spannende Reise mit immer neuen Erkenntnissen und Entdeckungen. Natürlich gehört Mut dazu. Dieses in einem inspirierenden Stil geschriebene Buch macht Lust, auf diese Entdeckungsreise zu gehen. Es öffnet den Geist für neue Möglichkeiten. Und gleichzeitig zeigt es auch auf, mit welchen Hindernissen man rechnen muss, zum Beispiel Ängsten verschiedener Art, und wie man damit umgehen kann.

Das Buch ist eine Aufforderung zum Selbst-Coaching. Gleichzeitig ist es ein Coaching für das Selbst, damit dieses mit dem nötigen Abstand zum Alltag die neue Rolle übernehmen und mehr Freiheit schöpfen kann.

09. August 07

Abschluss meiner Artikelserie im best-practice-business-blog

Mit einem Abschlussbeitrag von Burkhard Schneider  http://www.best-practice-business.de/blog/?p=2734#comments ist meine Artikelserie  "Wachstumsstrategien für Solo- und Kleinunternehmer" im best-practice-business-blog http://www.best-practice-business.de  heute zu Ende gegangen. Mir hat die Zusammenarbeit sehr viel Spaß gemacht und ich werde weiterhin zu den treuen und begeisterten Lesern des Blogs gehören.

08. August 07

Wachstum durch Konzentration auf die eigenen Stärken

"Selbstständig zu sein bedeutet, ständig alles selbst zu tun" ist das ausgesprochene oder unausgesprochene Motto vieler Solo-Unternehmer. Doch dieses Konzept geht nicht auf. Eher führt es in den Burn-out. Wie man sich als Einzelkämpfer auf seine Stärken konzentrieren und so wachsen kann, ist Gegenstand der siebten Folge meiner Artikelserie für das best-practice-business-blog von Burkhard Schneider http://www.best-practice-business.de/blog/ .

Der Beitrag selbst findet sich unter http://www.best-practice-business.de/blog/?p=2713#comments

Wachstum durch Preispolitik

Die richtigen Preise zu finden, gehört zu den Herausforderungen jedes Unternehmers. Dabei spielen viele Faktoren eine Rolle. Viele Selbstständige orientieren sich an den Preisen ihrer Wettbewerber, ohne das eigene Potenzial voll und ganz auszuloten. In der sechsten Ausgabe meiner Artikelserie für das best-practice-business-blog von Burkhard Schneider http://www.best-practice-business.de/blog/  stelle ich
ein Trainingsunternehmen vor, das sich von Anfang an im oberen Marktsegment positioniert hat und von Anfang an damit sehr erfolgreich war. http://www.best-practice-business.de/blog/?p=2704#comments

03. August 07

Die Kundenbedürfnisse im größeren Rahmen sehen und erfüllen

Kann man nur wachsen, indem man neue Kunden gewinnt? Nein. Eine wichtige Quelle von Wachstum sind die Bedürfnisse der derzeitigen Kunden. Meistens begnügen sich Unternehmer damit, nur einen kleinen Ausschnitt aus der Bedürfnislandschaft des Kunden wahrzunehmen und dafür Leistungen zur Verfügung zu stellen. Wie es anders gehen kann, beleuchte ich in meinem heutigen Beitrag für das best-practice-business-blog von Burkhard Schneider http://www.best-practice-business.de/blog/?p=2697#comments

Welche Perspektiven hat man als Manager 50plus?

Immer mehr ältere Manager wählen statt des Ruhestands eine neue Karriere oder sogar einen neuen Beruf. Das berichtet die Zeitschrift "Personalführung" in der Juli-Ausgabe 2007 unter Berufung auf den Executive Recruiter Index, welcher auf einer vierteljährlichen Umfrage von 273 Beratern von Korn/ Ferry International basiert. Die wichtigsten Gründe der wechselwilligen Babyboomer sind Angst vor Langeweile (22 %), der Wunsch nach Produktivität (21 %) und die Suche nach intellektuellen Herausforderungen
(20 %), ferner ungenügende Altersversorgung (13 %) wie auch das Bedürfnis nach persönlichen Beziehungen (13 %).

Korn/Ferry International nennen in ihrer Presseerklärung  auch die neuen Aktivitäten, denen sich die änderungsbereiten Manager widmen:  80 % übernehmen Consulting-Projekte, 66 % machen sich selbstständig und 56 % arbeiten als Freelancer oder nehmen befristete Aufgaben an (49 %). Persönliche Interessen wie auch ehrenamtliche Tätigkeit sind nachrangig.  http://www.kornferry.com/Library/Process.asp?P=PR_Detail&CID=2899&LID=1

Die Ergebnisse des Index decken sich von der Tendenz mit anderen Erhebungen. Im Dezember 2005 habe ich über Studien von Merrill Lynch und der HSBC-Bank berichtet. Tenor dieser Studien war, dass die klassischen Abfolgen von Ausbildung, Arbeit, Ruhestand längst kein Ideal mehr ist. Vielmehr suchen Menschen zunehmend nach Möglichkeiten, in jedem Alter flexibel verschiedene Lebensbereiche miteinander zu verbinden.
http://monika-birkner.typepad.com/monikabirkner/2005/12/neue_vorstellun.html

2006 gab es weitere Studien, die diesen Trend bestätigten. 
http://monika-birkner.typepad.com/monikabirkner/2006/08/pensionsgrenze_.html 

Leider funktionieren die in meinen früheren Beiträgen genannten Links zum Teil nicht mehr. Allerdings lassen sich die Ergebnisse der Bertelsmann-Stiftung nach wie vor nachlesen.
http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xchg/bst/hs.xsl/nachrichten_30827.htm   

Ein interessanter amerikanischer Link ist der von Ken Dychtwald, Mitbetreiber von Age Wave, der an zumindest einigen der oben genannten Erhebungen maßgeblich beteiligt war:  http://www.agewave.com/research/

Meine eigenen Erfahrungen gehen in die gleiche Richtung. "Ruhestand" ist sowohl für die meisten meiner Klienten wie auch für mich ein absolutes Fremdwort. Doch nicht alle Menschen denken so. Nach wie vor gibt es viele, die ihren Horizont bis zum  Pensionsalter ausrichten.

Doch was dann? Abgesehen davon, dass die  Generation der Babyboomer sich darauf einstellen muss, dass ihre Pläne in Bezug auf Altersversorgung sich möglicherweise nicht erfüllen, stellt sich auch die Sinnfrage. Kann man 20 Jahre oder länger nur Tennis oder Golf spielen? Kann das wirklich ausfüllen? Ich gehe davon aus, dass Menschen ihr Leben lang wachsen und sich weiter entwickeln wollen. Und berufliche Aktivitäten sind dazu ein - wenngleich sicher nicht das einzige - Mittel. Gleichzeitig sind berufliche Aktivitäten - und vor allem die Selbstständigkeit - eine Möglichkeit, das Leben anderer zu bereichern, ihre Bedürfnisse mit eigenen Leistungen zu erfüllen oder ihnen zu helfen, Ziele und Visionen zu erreichen.

Gleichzeitig möchten viele nicht mehr so arbeiten wie früher. Selbstbestimmung, mehr Zeit für sich selbst, mehr Rücksicht auf die eigenen Bedürfnisse sind wichtige Kriterien. Wenn wir uns bewusst machen , welch eine lange Spanne  noch vor  uns liegt - rein statistisch zumindest -  ändert sich die Perspektive. Es lohnt sich, Neues anzufangen. Es lohnt sich, sich darüber Gedanken zu machen, was für ein Leben man leben will - und die ersten Schritte dahin zu unternehmen.

Denn trotz aller Statistik - niemand von uns weiß, wie viel Zeit uns tatsächlich noch bleibt. Gerade in den Fünfzigern wird vielen Menschen bewusst, dass sie ihr eigentliches Leben noch gar nicht gelebt haben. ist heute nicht ein guter Tag, damit anzufangen?

02. August 07

Buchmarkt: Wie Kleine neben Großen wachsen

In der Ausgabe Juli 2007 des "Buchmarkt" http://www.buchmarkt.de/ habe ich einen Artikel veröffentlicht "Wie Kleine neben Großen wachsen". Dort gehe ich auf einige Strategien ein, die Buchhändler aus anderen Branchen übernehmen können. Im Wesentlichen geht es um die Themen:

  • Wachstum beginnt im eigenen Kopf
  • Die eigenen Stärken erkennen und nutzen
  • Vom Buchgeschäft zum Kommunikationszentrum
  • Knappe Ressourcen? - Binden Sie die Kunden mit ein
  • Kooperationen helfen wachsen
  • Langfristige Kundenbeziehungen statt Verkauf einzelner Bücher.

Den Lesern meines Buches "Wachstumsstrategien für Solo- und Kleinunternehmer" http://www.amazon.de/gp/product/3802934075/ sowie der aktuellen Serie im best-practice-business-blog von Burkhard Schneider http://www.best-practice-business.de/blog/ wird das eine oder andere bekannt vorkommen. Es gibt in der Tat bestimmte Prinzipien, die mir besonders für das Wachstum kleiner Unternehmen wesentlich erscheinen. Allerdings kann die jeweilige Umsetzung sehr unterschiedlich ausfallen. Gerade Buchhandlungen unterliegen spezifischen Rahmenbedingungen. Gleichwohl kann sich der Blick über den Tellerrand - wie auch sonst immer - lohnen.

Der Artikel ist leider nicht online verfügbar. Wer Interesse daran hat, kann sich gerne bei mir melden unter mailto(ad)monika-birkner(Punkt)de.

01. August 07

Wie Kunden (fast) automatisch zu Dauerkunden werden

Dass die Neugewinnung eines Kunden teuer ist und es sich lohnt, mit Dauerkunden zu arbeiten, hat sich allmählich herumgesprochen. Doch wie schafft man es, dass aus einem Kunden ein Dauerkunde wird? In meinem heutigen Beitrag in der Serie für das best-practice-business-blog http://www.best-practice-business.de/blog/ stelle ich ein Beispiel eines Gesamtkonzeptes vor, bei dem Positionierung, Marketingaktivitäten, Produktpolitik und alle anderen Bestandteile zusammen wirken und sich gegenseitig unterstützen. Vielen Solo- und Kleinunternehmern könnte es gut tun, ein Gesamtkonzept zu entwickeln. Schließlich muss der Kunde gute Gründe haben, erneut zu kaufen. Außerdem bedarf es immer wieder neuer Kontakte, um nicht beim Kunden in Vergessenheit zu geraten. Mehr dazu unter http://www.best-practice-business.de/blog/?p=2688#comments

Meine Wünsche an einen Lebensmittelladen

Der Preis ist nicht das wichtigste Kriterium im Lebensmitteleinkauf, berichtet die FAZ heute unter Bezugnahme auf eine Studie von McKinsey: Sehnsucht nach Tante-Emma-Läden, FAZ Print 01.08.2007, online 31.07.2007  http://www.faz.net/IN/INtemplates/faznet/default.asp?tpl=common/zwischenseite.asp&dx1={82288C2D-3A33-1FEB-8FA5-6D94A5ECCA07}&rub={6C77E50C-FDFD-44AF-94BA-0EA12FECC2AD}

Stattdessen suchen Verbraucher nach Bequemlichkeit. Dem kann ich nur zustimmen. Die Untersuchung war Anlass für mich zu überlegen, welche Wünsche ich an einen Lebensmittelladen habe. Spontan fielen mir ein (keine Rangfolge, sondern zufällige Reihenfolge):

  • möglichst zu Fuß zu erreichen (für kleinere Einkäufe) oder mit sehr guten Parkmöglichkeiten (für größere Einkäufe)
  • Obst und Gemüse frisch und auch nachmittags oder abends noch in ausreichender Auswahl vorhanden
  • Obst und Gemüse, das nicht mehr in Ordnung ist, wird aussortiert. Wenn Dutzende von Fliegen herumschwirren, habe ich keine Lust mehr, dort einzukaufen.
  • ausreichende Zahl von Kassen geöffnet, so dass man nicht lange warten muss. Besonders lieb sind mir Geschäfte mit Spezialkassen für den kleinen Einkauf
  • ein Sortiment, das für den täglichen Bedarf des normalen Haushalts ausreicht, so dass man das Wichtigste in einem einzigen Geschäft kaufen kann
  • Gänge breit genug, so dass man überall mit dem Einkaufswagen gut durchkommt
  • Band an der Kasse so gestaltet, dass sich nicht mehrere Kunden ins Gehege kommen
  • Übersichtlichkeit und Beständigkeit. Wenn ich alle zwei Monate neu anfangen muss zu suchen, nervt mich das. Was die Übersichtlichkeit betrifft, kann die Beschilderung in manchen Baumärkten als Anregung dienen
  • gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • auch Bio-Produkte im Angebot
  • freundliche Kassiererin
  • peinlichste Sauberkeit
  • zusätzliche Services, zB Rezepte, Convenience Produkte, Lieferservice
  • Möglichkeiten, ohne Münzeinwurf in einen Wagen einzukaufen (Körbe oder Wagen, in die man nichts einwerfen muss)
  • keine Musik
  • keine Durchsagen
  • Abrundung der Beträge, so dass die lästige Suche nach Kleingeld entfällt
  • Möglichkeit eines Kundenkontos und Bezahlung nur einmal im Monat
  • Standardprodukte werden mir nach meinen Vorgaben einmal pro Monat ins Haus geliefert, so dass ich nur die frischen Produkte einkaufen muss
  • neue Produkte werden gekennzeichnet
  • klare Auszeichnung in leserlicher Schrift

Ich glaube, dass die meisten meiner Wünsche nicht besonders ausgefallen sind, auch wenn ich überrascht bin, wie viele Wünsche mir spontan eingefallen sind.  Letztlich läuft alles darauf hinaus, den ganzen Einkauf mit möglichst geringem Aufwand an Zeit und Nerven hinter mich zu bringen und zu einem guten Preis-Leistungsverhältnis das zu bekommen, was ich für den täglichen Bedarf brauche.

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