Jahresende - Zeit für einen Jahresrückblick - oder?
Falls Sie nicht zu denjenigen gehören, für die der Rückblick eine liebe
Tradition ist, motivieren die folgenden Gründe Sie vielleicht, es
einmal damit zu versuchen. Wenn Sie die positiven Wirkungen schon
kennen, können Sie die folgenden Punkte sicher bestätigen oder erkennen noch zusätzliche.
1. Sich des Erreichten bewusst zu werden
Vielen Menschen fällt es schwer, sich ihre Leistungen bewusst zu
machen, geschweige denn, sie zu würdigen. Der Rückblick, gerade wenn er
einen längeren Zeitraum wie zum Beispiel ein Jahr betrifft, "zwingt"
geradezu dazu.
Oft ist man selbst erstaunt, was man alles zuwege gebracht hat. Man
sieht, wie kleine Schritte, so man nur genug davon tut, eine weite
Strecke voran bringen.
2. Blockaden erkennen
Neben den Erfolgen werden auch die fehlenden Erfolge bewusst und die Muster, die weiteren Erfolg blockieren. Während manche
Muster auch im Tagesgeschäft sichtbar werden, zum Beispiel
Aufschieberitis, wird anderes - zum Beispiel das regelmäßige Auf und
Ab der Erfolgskurve - erst in der Langzeitbetrachtung sichtbar. Die Erkenntnis ist der erste Schritt, um etwas zu verändern.
3. Das Jahr in jeder Hinsicht abschließen
Der Datumswechsel alleine beendet das Jahr nicht. Oft schleppen wir emotionalen oder sonstigen Ballast in das neue Jahr hinüber. Ein Jahresrückblick hilft, diesen zu erkennen. Dann bedarf es nur noch der bewussten Entscheidung, den Ballast loszulassen, und geeigneter Methoden, diese Entscheidung umzusetzen. Mein Workbook Stop & Grow stellt dazu eine Vielzahl an Instrumenten zur Verfügung.
4. Die Weichen bewusst neu stellen
Die Zukunft ist nicht die automatische Fortschreibung der Vergangenheit, auch wenn viele Menschen so leben, als wäre es so. Nein - wir haben die Möglichkeit, unsere Zukunft bewusst zu gestalten. Wir haben Wahlfreiheit. Ein Jahresrückblick erinnert uns daran, so dass wir die Weichen bewusst neu stellen können.
5. Die langfristige Entwicklung sehen und planen
Die Weichen neu zu stellen, wird unter Umständen noch wichtiger, wenn der Jahresrückblick in eine noch längerfristige Entwicklung eingebettet wird. Wie viele Jahre haben Sie - zumindest statistisch - noch vor sich? Wie fühlt sich die Vorstellung an, die ganzen Jahre genauso weiter zu machen wie bisher? Wäre das für Sie ein erfülltes und erfolgreiches Leben? Oder gibt es etwas, das noch gelebt werden will? Oder etwas, das definitv beendet werden will?
6. Das größere Bild erkennen
Leben lässt sich nur im Rückblick erkennen, doch es will vorwärts gelebt werden (Soren Kierkegaard). Das Leben vorwärts zu leben bedeutet, Risiken einzugehen. Es bedeutet, vieles nicht zu verstehen, mitunter sogar das Leben als unfair zu empfinden. Der Rückblick hilft, das größere BIld zu erkennen. Dann sieht das Leben möglicherweise aus wie ein Puzzlespiel, bei dem alle einzelnen Teilchen exakt zueinander passen. Bei dem kein Teilchen fehlen darf. Dann können wir möglicherweise nur in Ehrfucht staunen und uns angesichts der Präzision dessen, was stattgefunden hat, fragen, wie das alles möglich ist.
7. Das Gute im Schlechten erkennen
Das größere Bild zu erkennen, hilft auch dabei, das Gute im Schlechten wahrzunehmen. Denn das, was ursprünglich als Katastrophe erscheint, ist im Nachhinein vielleicht ein Stubser des Schicksals gewesen, eine längst überfällige Änderung vorzunehmen. Wie oft sagt jemand im Nachhinein "Das war das Beste, was mir passieren konnte".
Ein Rückblick wirkt somit auf vielen Ebenen, von der ganz praktischen der Ergebnismessung bis hin zu spirituellen Dimensionen wie Vertrauen in eine liebende Kraft, die alles lenkt.
Mein E-Workbook Stop & Grow bietet Instrumente für den unternehmerischen wie spirituellen Rückblick, für den bewussten Abschluss des Jahres wie auch für weiteren Erfolg und Wachstum im neuen Jahr.