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April 2008

28. April 08

Leserinterview: Dr. Dr. Sarah Schons

Anlässlich des kürzlich erfolgten Erscheinens der 2. Auflage von "Wachstumsstrategien für
Solo- und Kleinunternehmer
"  porträtiere ich einige Leser/innen des Buches.

Heute geht es um Dr. Dr. Sarah Schons, Fachärztin einer ganzheitsmedizinischen Praxis und
Gründerin von HEALING CONCEPTS Ltd&Co KG dem Institut Innovation für Gesundheit.

Wenn Sie ebenfalls an einem Leserinterview in meinem Blog interessiert sind, mailen Sie
an mailto(at)monika-birkner(Punkt)de.

Fotosarahbuntweb Bitte stellen Sie sich und Ihr Unternehmen kurz vor.

HEALING CONCEPTS(R) - Innovation für Ihre Gesundheit. Unter dieser Dachmarke betreibe ich eine ganzheitsmedizinische Praxis und ein Institut. Innovation für Gesundheit heißt: Optimale Versorgung auf dem Weg zum Gesundwerden und Gesundbleiben. Wir erarbeiten im Kompetenz-Team gemeinsam mit unseren Patienten / Kunden für sie maßgeschneiderte integrative Diagnostik- und Behandlungskonzepte basierend auf modernster westlicher und östlicher Medizin. Frei von jeder Ideologie. Qualitätsorientiert, ethisch und effizient.

Seit wann gibt es Ihr Unternehmen und wie kam es zur Gründung?

Die Praxis für Ganzheitsmedizin gibt es seit 1992, das Institut seit Einem Jahr. Die Praxisgründung war für mich der logische Schritt in die Selbstständigkeit, denn die deutschen starren Hierarchien im Klinikbereich sind ungeeignet für freie Geister. Ist dort nicht so nett, wie in der US-Serie "Grey´s Anatomy"...

Worauf sind Sie besonders stolz?

Daß ich mich seit meinem 16. Lebensjahr selbst ernähre, meine beiden Studien mit Erfolg
absolviert habe und meine Klinik-Karriere mich nicht verbogen oder snobby gemacht hat.
Und daß mir mit fast 49 die Ideen nicht ausgehen, mein unternehmerischer Spirit trotz der hiesigen politischen Verhältnisse immer noch blüht und meine Ethik unkorrumpierbar ist.

Wofür sind Sie besonders dankbar?

Meine Lehrer/innen auf meinem Lebensweg. Das sind sehr, sehr viele Menschen. Eigentlich
habe ich von jedem Menschen etwas gelernt - und tue es noch - dem ich begegne.

Meinem Erlernten und Erlebten. Meinen Schüler/innen, denn ich geb mein Wissen gerne weiter. (Zu meinen Lehrern gehören auch Tiere - besonders meine drei Doc Blog Dogs - wichtige Mitarbeiter des Institutes.)

Was zeichnet Ihre idealen Kunden aus?

Aufgeschlossenheit, Gesundheitsbewußtsein, Verantwortungsbewußtsein, Vertrauen,
Wertschätzung - auch W.E.R.T.-Schätzung ;-)

Was hat Ihnen beim bisherigen Wachstum geholfen?

Vieles - to make a long story short: aktuell ganz besonders die Arbeit mit Ihnen, liebe
Frau Birkner. Darüber habe ich ja in meinem Blog schon berichtet <http://www.doc-
sarah-schons.de/blog/?p=224
> Und werde es immer wieder gern tun.

Wie haben Sie mein Buch "Wachstumsstrategien für Solo- und Kleinunternehmer
entdeckt und was haben Sie daraus für Ihre Situation mitgenommen bzw. schon umgesetzt?

Das Buch wurde mir empfohlen, dann las ich Ihr Kurswechselbuch, regelhaft den news-
letter, Ihr Blog - und glückerweise sind wir einander auch begegnet.

Was ich entwickeln konnte, sind Strategien für mein Wachstum, das Vertrauen darauf,
daß Solo- und Kleinunternehmer eine Zukunft haben, das Wissen um Erfolg im Business
und Leben zu haben, Realtät dafür zu schaffen, meine Kräfte intelligent einzusetzen,
mich strategisch gut zu positionieren, Kundenbeziehungen solide auszubauen, kontinu-
ierlich zu wachsen, full-service Leistungen für meine Kunden zu kreieren - und ein gesundes
Verhältnis zu Geld und angemessenen Preisen aufzubauen. (Das war jetzt in Serie das Inhaltsverzeichnis des Buchs ;-) )

Die Anfänge der Umsetzung hier <http://www.innovativ-in.de/blog/2007/05/08/10-
stunden-die-die-welt-verandern/
> als Kurzfassung. Dann folgte das 40-Tage-Experiment <http://www.monika-birkner.de/145,716-Feedback-zum-40-Tage-Experiment.html>
Und der nun laufende "Business-Rebirthing" <http://www.monika-birkner.de/131,714-
Business-Re-birthing.html
> Prozess mit unserer tollen Truppe bringt ein schönes, überraschendes finetuning.

Der geneigten (Blog)leserschaft sei gesagt: this book is a must !!!

Dr.Dr. Sarah Schons  MD PhD
Fachärztin für Allgemeinmedizin
Privatpraxis für Ganzheitsmedizin
Akademische Lehrpraxis der Universität zu Düsseldorf
HEALING CONCEPTS Ltd.&Co KG  Institut Innovation für Gesundheit
D-40477 Düsseldorf

web: http://www.doc-sarah-schons.de
blog: http://www.doc-sarah-schons.de/blog

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26. April 08

Wann ist ein Blog erfolgreich?

Manchmal scheinen Themen geradezu in der Luft zu liegen. In diesem Fall das Thema, wann ein Blog erfolgreich ist. Oder anders ausgedrückt: Lohnt es sich, ein Weblog zu betreiben?

Am Montag, d. 28.04.2008, veranstalte ich dazu ein Telefonseminar der Reihe "Expertentalk" mit Burkhard Schneider.

In der derzeitigen Ausgabe der Zeitschrift wirtschaft + weiterbildung lautet das Schwerpunktthema "Ich blogge, also bin ich."  Es werden die nach Auffassung der Redaktion 10 wichtigsten Weiterbildungs-Blogs vorgestellt.

Eine Leserin machte mich auf das Zen des Bloggens aufmerksam. Danke dafür.

Und Marcel Schreyer hat sich vor kurzem ebenfalls mit der Frage befasst "Was bringt ein Weblog?".

So eingestimmt, freue ich mich schon sehr auf den Montag und den Expertentalk mit Burkhard Schneider. Eine Teilnahme ist auch kurzfristig noch möglich. Das ist das Schöne an Telefonseminaren. Darüber hinaus steht anschließend der Mitschnitt als MP3- Datei  zur Verfügung.

24. April 08

Nachzügler zum Internationalen Tag des Buches

Gestern war der internationale Tag des Buches. Dass das Buch einen Gedenktag hat, finde ich gerechtfertigt. Ob das Fernsehen (Gedenktag am 21. November) ebenfalls einen solchen Tag verdient, möchte ich allerdings bezweifeln.

Was Bücher betrifft, haben diese einen maßgeblichen Einfluss auf mein Leben gehabt. Schon als Kind habe ich gern und viel gelesen und das hat sich bis heute kaum geändert, auch wenn die Themen gewechselt haben und ich in den letzten Wochen und Monaten andere Prioritäten hatte.

Ein Buch zu lesen, bedeutet für mich, in eine neue Welt einzutauchen. Nicht zu Unrecht spricht man von "geistiger Nahrung". In Büchern habe ich Inspiration, Wissen, Nachdenkenswertes, Erweiterung des Horizontes und vieles mehr gefunden.

Oft habe ich erlebt, dass ein Buch gerade zur rechten Zeit kam, um mir einen wichtigen Impuls zu einer gerade anstehenden Frage zu geben. Manche Autoren sind mir durch ihre Bücher so vertraut geworden wie Menschen, mit denen ich persönlich bekannt bin.

Mit der Lust am Lesen korrespondiert die Lust am Schreiben. Ein Buch zu schreiben, ist ein Projekt, das in vielfältiger Hinsicht fordert. Gleichzeitig finde ich es sehr befriedigend. Es zwingt dazu, sich tiefer mit der Materie zu beschäftigen.

Befriedigend ist natürlich auch zu erleben, dass andere Menschen Nutzen daraus ziehen. Insofern bedanke ich mich bei allen Lesern, die mir Feedback geben.

Ein Buch hat einen besonderen Charakter. Viele Menschen, die ich kenne, können ein Buch nicht einfach in die Mülltonne werfen. Mir geht es auch so.

Gleichzeitig kann man sich natürlich fragen, wer die vielen Bücher, die jährlich erscheinen, alle lesen soll und ob es wirklich noch etwas Neues gibt.  Auch als Autor stellt man sich ab und zu solche Fragen. Ich habe dazu einmal eine Antwort gelesen (weiß leider nicht mehr, wo es war), die mich überzeugt hat, weil ich es selbst häufiger so erlebt habe: Dass natürlich über alles schon einmal geschrieben wurde. Dass aber gerade die Worte und Bilder, die ein bestimmter Autor findet, den entscheidenden Impuls für den betreffenden Leser/die Leserin geben können, etwas zu verstehen, was er/sie bisher nicht verstanden hat.

21. April 08

Leserinterview: Zamyat M. Klein

Anlässlich des kürzlich erfolgten Erscheinens der 2. Auflage von "Wachstumsstrategien für
Solo- und Kleinunternehmer"
  porträtiere ich einige Leser/innen des Buches.

Heute geht es um Zamyat M. Klein; sie ist neben vielem anderen Gründerin der Zamyat-Seminare Kreativ-Trainerin & Coaching und Autorin.

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Fotozkleinweb Bitte stellen Sie sich und Ihr Unternehmen kurz vor.

Nach dem Studium der Diplompädagogik begann ich ziemlich bald mit der
Arbeit als Trainerin, und entdeckte bald, dass eine meiner Leiden-
schaften die Entwicklung kreativer und ganzheitlicher Methoden ist.
Diese gebe ich in meinen "Train the Trainer" Seminaren und Trainer-
Ausbildungen weiter.

In den letzten Jahren habe ich mich immer mehr auf das Thema "Kreativität" spezialisiert. Dabei geht es um Kreativitätstechniken, die Unternehmen und auch Trainern helfen, neue Ideen zu finden und auf kreative Art Probleme zu lösen. Zu diesem Thema ist auch mein letztes Buch erschienen: "Kreative Geister wecken - Kreative Ideenfindung und Problemlösung", Verlag managerSeminare 2006.

Im April erscheint mein 9. Buch "Das tanzende Kamel - Kreative und bewegte Spiele für Trainings und Seminare", managerSeminare 2008. Eine DVD mit gleichem Titel ist ebenfalls in Produktion. Das ist für mich noch einmal eine neue Qualität: bewegte Spiele anderen Trainern sichtbar und damit viel leichter verständlich und zugänglich zu machen als das durch Bücher möglich ist.

Seit wann gibt es Ihr Unternehmen und wie kam es zur Gründung?

Mein Unternehmen ZamyatSeminare habe ich 1991 gegründet, aus der Arbeitslosigkeit heraus. Ich habe später einmal gelesen, dass das keine gute Voraussetzung sei - was sich bei mir aber nicht bewahrheitet hat. Ich habe mir als 1. Schritt einen Anrufbeantworter gekauft und einige Tage später kam die 1. Anfrage, ob ich für ein Institut wieder Seminare geben möchte.  Das habe ich als gutes Zeichen und Bestätigung gesehen - und bin so gleich von 0 auf 100. Seitdem arbeite ich selbständig als Trainerin, Coach und Autorin.

Worauf sind Sie besonders stolz?

Das ist gar nicht so einfach. Einmal darauf, dass ich es überhaupt geschafft habe, seit 17 Jahren als Selbständige zu "überleben". Auf meine bislang 9 Bücher. Darauf, dass ich einen meiner Träume wahr gemacht habe und 10 mal mit Beduinen und Kamelen in der Sahara war und dort Gruppen geleitet habe. Dass ich Vieles von dem, was ich mir erträumt und gewünscht habe, umgesetzt habe. Dass ich mir einen Beruf kreiert habe, in dem ich die Vielfalt meiner Interessen und Talente hemmungslos ausleben kann und mich nie "entscheiden" und auf eins einfrieren musste. Dass ich immer wieder sehr mutig bin und riesige neue Schritte wage, mich auf Neues einlasse, ständig dazu lerne. (Gerade mache ich eine Fortbildung zur Teletutorin, habe gelernt, meine Webseite selbst zu pflegen etc.)

Wofür sind Sie besonders dankbar?

Für die vielen Möglichkeiten, die ich in dieser Zeit und in diesem Land habe. Auch wenn ich Vielem gegenüber kritisch bin: schon alleine ein kurzer Urlaub zeigt mir immer wieder, wie privilegiert ich bin, wie dankbar ich dafür sein kann, in einer Demokratie und in Frieden leben zu können. Dankbar für die vielen netten Menschen, die ständig meinen Weg kreuzen und mein Leben bereichern. Für meine Freunde. Für die wunderschöne Natur, die ich jeden Tag aus meinem Fenster sehen kann. Dafür, dass ich lebe und relativ gesund bin. Und dafür, dass es Bücher  und Musik gibt :-)

Was zeichnet Ihre idealen Kunden aus?

Meine idealen Kunden wollen genau das, was ich anbiete. Ich muss sie nicht überreden oder überzeugen, sondern sie kommen von selbst. Sie sind angesprochen durch einen Vortrag oder ein Buch oder meine Webseite oder eine persönliche Begegnung. Oft springt der Funke sofort über: "So jemanden habe ich gesucht!" "Ihre Webseite gefällt mir."

Als Seminarteilnehmer sind sie aufgeschlossen, neugierig, lernbegierig und engagiert. Sie wollen dazu lernen, in ihrer Arbeit etwas verändern oder verbessern. Sie nehmen viele Anregungen mit und setzen sie um. Sie sind offen und unkompliziert, lachen gerne.

Ideale Coaching- Klienten kommen nicht mit unrealistischen Erwartungen (in einer Stunde alles geklärt), sondern mit dem Interesse, an sich und ihrem Projekt zu arbeiten.

Als Auftraggeber sind ideale Kunden klar und zuverlässig. Sie äußern konkret Ihre Bedürfnisse und Vorstellungen, so dass wir gemeinsam das Richtige entwickeln können.

Kurz und gut, mit idealen Kunden ist das Arbeiten sehr befriedigend und erfreulich. Was nicht heißt, dass es nicht mitunter viel ist und ich reinklotzen muss - aber sie ist sinnvoll und ich mache sie gerne.

Wobei sich ganz "ideale" Kunden auch mit ihrer Zeitplanung optimal an meine Möglichkeiten anpassen würden. An dem Punkt muss ich noch arbeiten :-). Oft knubbeln sich drei, vier Seminare hintereinander - und dann ist wieder  eine längere  Pause. Das würde ich manchmal gerne anders verteilen.

Was hat Ihnen beim bisherigen Wachstum geholfen?

Sofort nach dem Studium habe ich mit diversen Fortbildungen begonnen und so auch schnell entdeckt, dass es andere Formen zu Lernen und zu Lehren gibt, als ich sie bislang erlitten hatte. Hinzu kamen Fortbildungen im Bereich Malerei, Gesang, Tanz, T'ai chi, Theater (alles jeweils mehrere Jahre lang) - da mich alle kreativen Lebensäußerungen von Kind an faszinierten.

Berufliche Fortbildungen habe ich von Anfang an kontinuierlich besucht, man könnte fast sagen, dass ich "fortbildungssüchtig" bin - und das, obwohl ich eine so negative Schulkarriere hinter mich gebracht hatte. Aber nun hatte ich entdeckt, dass Lernen und Wachsen ein überaus spannender und lustvoller Prozess ist. Neben den permanenten Fortbildungen (jedes Jahr mehrere) habe ich noch 6 Ausbildungen absolviert: - als Yogalehrerin, in Gestalttherapie, NLP, Beraterin für positives Denken, als Retreat-Guide und in Suggestopädie (zertifizierte Ausbildungstrainerin). Genauso emsig studiere ich Fachliteratur. Zum Unverständnis vieler Menschen schleppe ich sie mit in den Urlaub und verschlinge sie am Strand mit der gleichen Begeisterung wie Krimis.

Wichtig ist außerdem ein ständiger Austausch mit Kollegen und kollegiale Unterstützung, Coaching oder Supervision. Wenn man hauptsächlich als Einzelkämpferin unterwegs ist, ist die Sicht von außen und auch Unterstützung unverzichtbar. Daher bin ich in einigen Netzwerken aktiv und gönne mir auch selber immer wieder Coaching.

Zum Wachstum trägt sicher auch noch bei, dass ich mich auch immer wieder mit mir selbst auseinander setze. Die heftigen Therapiejahre sind zwar Gottlob schon einige Jahrzehnte vorbei :-), aber ein selbstkritischer Blick und immer wieder auch mal Innehalten sind durchaus hilfreich.

Wie haben Sie mein Buch "Wachstumsstrategien für Solo- und Kleinunternehmer entdeckt und was haben Sie daraus für Ihre Situation mitgenommen bzw. schon umgesetzt?

Ihr Buch habe ich "entdeckt", da ich ja nun schon einige Fortbildungen und Coachings bei Ihnen gemacht habe - und da natürlich auch von Ihrem neuen Buch erfahren habe. Auch dieses habe ich am Strand in der Türkei durchgearbeitet, Übungen und Methoden für mich durchgeführt und eine Rezension dazu geschrieben.

Ich kann eine Menge dazu schreiben, was ich mitgenommen und umgesetzt habe, wobei ich nicht klar sagen kann, was davon aus Ihrem Buch ist oder Resultat meiner diversen Fortbildungen bei Ihnen.

Aus dem Buch: ich bin mir über mein Geschäftmodell bewusster geworden und damit auch noch klarer, wo meine Besonderheiten gegenüber anderen liegen und wie ich diese den Kunden deutlich mache.

Eine weitere Anregung, die ich aufgegriffen habe, ist es, verschiedene Angebotsmodelle zu entwickeln und anzubieten, also eine Basisstufe, ein Standardpaket und eine Luxusvariante. Das finde ich genial, weil so jeder das für sich passende auswählen kann. Und es macht die Leistungen, die ich biete, noch transparenter.

Ansonsten habe ich eben durch Ihre Anregungen eine völlig andere Einstellung zu Marketing gewonnen und vor allem ein absolut anderes Verhalten entwickelt. Dieser Satz "jeden Tag eine Marketing- Aktivität" ist mir nicht mehr aus dem Kopf gegangen. An vielen Tagen mache ich mehr als eine - und, ich notiere alle nach wie vor in meinem Wochen-Journal. Ebenso wie die "Erfolge" und Resonanzen - die man zwar nicht eins zu eins ableiten kann. Aber gerade über einen längeren Zeitraum wird doch sehr deutlich: das kommt nicht vom Himmel gefallen, ich habe systematisch etwas dafür getan. Was ich wohl vor einige Jahren nicht für möglich gehalten hätte: es macht mir total Spaß! Es ist mir nicht lästig, nicht peinlich - es macht mir große Freude und auch hier bin ich immer kreativer geworden, "hemmungsloser", weil ich auch stolz bin auf viele Dinge, die ich geschaffen habe. Warum soll ich nicht davon erzählen? Zumal andere sich ja offensichtlich daran freuen und es ihnen hilft, Ihre Arbeit mit mehr Freude und Erfolg zu machen.

Ganz wichtig ist auch, immer mehr mein Eigenes gefunden zu haben, zu dem zu stehen und das auch als das Besondere deutlich zu machen. Auch beruflich das zu leben, was mich begeistert, meine Kreativität ausleben und ausdrücken zu können, das innere Feuer immer wieder neu zu entfachen und zu wünschen, die Tage wären doppelt so lang, um all meine Ideen umsetzen zu können. Und gleichzeitig immer mehr zu lernen: ich darf auch Ruhepausen machen, mir auch Raum schaffen für ganz andere Dinge: Freizeit, Freunde, Spiritualität. Wobei das immer weniger als ein "Aussteigen" wirkt, sondern unmittelbar meinem Business zugute kommt - und umgekehrt.

Offensichtlich sind es oft nur einzelne Sätze, die Sie mal in einer Telefonkonferenz sagten, die bei mir eine langfristige durchschlagende Wirkung haben. So auch "ein freier Tag in der Woche." Dieses Experiment führe ich nun schon über zwei Monate durch. Mit sehr spannenden und unterschiedlichen Ergebnissen, aber darüber werde ich später in meinem Blog berichten.

Zamyat M. Klein
www.zamyat-seminare.de
weblog: www.zamyat-seminare.de/blog

Wenn Sie ebenfalls an einem Leserinterview in meinem Blog interessiert sind, mailen Sie an mailto(at)monika-birkner(Punkt)de.

19. April 08

Was Web 2.0 für die Suche nach neuen Jobs und Aufträgen bedeutet

Svenja Hofert, Inhaberin der Karriereberatung "Karriere und Entwicklung", und Autorin zahlreicher Ratgeber, hat vor kurzem ein neues Buch veröffentlicht:  "Jobsuche und Bewerbung im Web 2.0. Wie Sie das Internet als Karrieresprungbrett nutzen. Erfolgreich mit XING, Blogs, Videos & Co."

Mit diesem Buch hat Svenja Hofert neue Maßstäbe für die Bewerbungsratgeberliteratur geschaffen. Selbst für Leser, die nicht auf Jobsuche sind, sondern "nur" mehr über das Web 2.0 erfahren wollen, kann ich das Buch besten Gewissens empfehlen.

Die Autorin beschreibt sieben wichtige Trends und geht dann auf einzelne Bewerbungsmöglichkeiten ein, unter anderem ausführlich auf Xing und auf die Möglichkeit, sich in Weblogs, Podcasts und Videos als Spezialist zu positionieren und zu präsentieren. Die Trends sind:

1. Sich präsentieren
2. Gefunden werden statt suchen
3. Empfehlung stat Bewerbung
4. Aktiv statt passiv
5. Video statt Foto
6. Arbeitgeber zeigen sich
7. Recrutainment.

Bewerben im Web 2.0 ist nicht nur die Online-Version von Papierbewerbungen. Es setzt vielmehr eine ganz andere "Denke" voraus, die wiederum Einfluss auf die Bewerbungsstrategien hat. Im Web 2.0 hat jeder - auch wenn er bei herkömmlichen Bewerbungen weniger gute Aussichten hat - eine Chance. Denn er ist nicht darauf angewiesen, nur seinen Lebenslauf zu präsentieren. Stattdessen kann er die von Svenja Hofert im Einzelnen detailliert dargestellten Möglichkeiten nutzen, um sich aktiv zu positionieren, sich ein Image und einen Namen zu machen. Zusätzlich kann er sein Netzwerk nutzen, um auf diesem Weg Kontakte zu ermöglichen, die ihm sonst verschlossen wären. Das ist in der Tat - wie die Autorin formuliert, eine Revolutionierung der Bewerbungsverfahren. Und mit diesem Buch gibt es dazu eine ausführliche und höchst kompetente Gebrauchsanleitung.

Doch die neuen Möglichkeiten haben auch ihre Schattenseiten, indem zum Beispiel einmal im Netz hinterlassene Spuren noch nach Jahren nachzuverfolgen sind. Auch darüber klärt die Autorin auf.

Das Buch hat neben der Einführung in die neue Welt des Web 2.0 hohen praktischen Wert. Zahlreiche Adressen werden genannt. Wichtige Details werden beschrieben (Beispiel: Wie druckt man die Eingaben aus, die man in ein Onlineformular gemacht hat, wenn keine Druckfunktion vorhanden ist). Einschlägige Begriffe werden erläutert.

Mein Fazit: Dieses Buch sollte Pflichtlektüre für jeden Bewerber sein. Doch auch andere Gruppen, zum Beispiel Freiberufler, die auf der Suche nach einem neuen Projekt sind, können sehr davon profitieren. Und nicht zuletzt kann es eine spannende Lektüre für alle diejenigen sein, die bisher mit dem Schlagwort Web 2.0 nichts anfangen konnten.

17. April 08

Nischenpositionierung über Methoden?

Wie unterscheidet man sich als Dienstleister von Wettbewerbern? „Durch Positionierung in der Nische“ rufen die Marketingexperten im Chor. Doch was macht eine Erfolg versprechende Nische aus? Und wann handelt es sich nur noch um ein "Nischchen", das zwar seinen Charme hat, aber nicht genug Kunden anzieht?

Besonders bei Anbietern von Beratungs-, Coaching- und Gesundheitsdienstleistungen erlebe ich immer wieder, dass sie ihre Methode zum Zentrum ihres Marketings machen und so ihre Nische begründen. 

Positionierung über die Methode ist aus mehreren Gründen problematisch 

1. Wenn es sich um eine sehr verbreitete Methode handelt wie zum Beispiel NLP oder systemische Ansätze, sind Sie Eine/r unter Vielen. Weshalb sollte ein Auftraggeber gerade Sie auswählen? 

2. Wenn es sich um eine „exotische“ Methode handelt, gibt es zwei Szenarien: 

a) Jemand sucht ganz gezielt nach einem/r Anbieter/in dieser Methode. Die Beweggründe dafür können unterschiedlich sein: Neugierde oder der Wunsch, etwas anderes auszuprobieren. Oder Insiderwissen. Manche Therapeutinnen werden beispielsweise aufgesucht, nachdem der Klient oder die  Patientin schon eine lange Leidensgeschichte hinter sich hat und irgendwann auf diese Methode aufmerksam wurde. 

Was auch immer die Beweggründe sein mögen – als Faustregel gilt: Je „exotischer“, sprich: unbekannter die Methode, desto kleiner der Kreis der potenziellen Kunden, die gerade deswegen kommen. 

Da man selbst sich natürlich intensiv mit der Methode befasst und unter Umständen viel Zeit und Geld in eine Ausbildung gesteckt hat, haben viele Anbieter hier blinde Flecken und sind sich des Exotentums oder seines Ausmaßes nicht bewusst. Vielleicht hilft folgende Übung: Schauen Sie sich hier die aufgelisteten 483 Therapien und Methoden an. Wie viele davon könnten Sie auf Anhieb erläutern? 

b) Vermutlich häufiger ist das zweite Szenario, dass Kundinnen ein Problem gelöst haben möchten oder ein Ziel erreichen wollen und die Methode zweitranig, wenn nicht sogar unbedeutend ist. 

Hier ist es unter Umständen sogar kontraproduktiv, wenn die Methode zu exponiert dargestellt ist. Der Kunde kann leicht den Eindruck gewinnen, dass die Anbieterin nicht anderes beherrscht als gerade diese Methode und sie als „Allheimittel“ einsetzt nach dem Motto „Wer nur einen Hammer hat, für den ist jedes Problem ein Nagel“. 

Welche Lösungen gibt es? 

Stellen Sie Ihr Marketing auf mehrere Füße 

Egal, ob Sie eine sehr bekannte oder eine exotische Methode anbieten – in jedem Fall sollten Sie sich nicht allein auf die Methode stützen. Stellen Sie Ihr Marketing auf mehrere Füße. 

Wenn Sie eine sehr bekannte Methode anbieten, muss dem potenziellen Kunden klar werden, was Sie von einem Anbieter unterscheidet, der ebenfalls auf diese Methoden spezialisiert ist. 

Wenn Sie eine „exotische“ Methode anbieten, ist es wichtig, sowohl die zu erreichen, die gerade deswegen kommen, wie auch die, die nur an ihrer Problemlösung/Zielerreichung interessiert sind. Hier ist es wichtig darzustellen, was durch die Methode erreicht werden kann und auch, was Sie persönlich besonders auszeichnet. 

Ein gutes Hilfsmittel für alle Anbieter kann das Erzählen von Geschichten sein. In meinem Buch "Wachstumsstrategien für Solo- und Kleinunternehmer" porträtiere ich beispielsweise einen Yogalehrer und Unternehmensberater, der durch eigene Gesundheitsprobleme zu Yoga gekommen ist und von da zur Unternehmensberatung. Außerdem stelle ich dort die Inhaberin eines Bio-Ladens dar, die durch Allergieprobleme in ihrer Familie zur Beschäftigung mit Ernährungsfragen und von dort zum Bioladen gekommen ist. 

Geschichten machen eine trockene Materie anschaulich. Sie können die Glaubwürdigkeit erhöhen und eine persönliche Beziehung erleichtern. 

Mehr zum Thema  „Geschichten erzählen“ 

Zu diesem Thema gibt es den Mitschnitt eines von mir durchgeführten Telefonseminars nebst Teilnehmerunterlagen. Dort erfahren Sie anhand von zahlreichen konkreten Beispielen, wie Sie Geschichten für Ihr Marketing einsetzen können. Sie können den Mitschnitt bei mir erwerben. Preis: 29,95 Euro zzgl. ges. MWSt. Bitte mailen Sie an mailto(at)monika-birkner(Punkt)de.

 

 

14. April 08

Telefonseminar: Weblog- ein gutes Marketinginstrument für Selbstständige?

Viele Selbstständige stellen sich immer mal wieder Fragen wie:

  • Macht ein Weblog nur Arbeit und Spaß oder bringt es tatsächlich etwas für das Geschäft?
  • Was machen erfolgreiche Blogger anders als weniger erfolgreiche Blogger?
  • Wie startet man ein Weblog und wie macht man es bekannt?

Um Licht in das Dunkel zu bringen, gibt es dazu am 28.04.2008 ein Telefonseminar der Reihe "Expertentalk". Ich freue mich sehr, dafür Burkhard Schneider habe gewinnen zu können, der den regelmäßigen Lesern dieses Blogs kein Unbekannter ist.

Burkhard Schneider gehört zu den bekanntesten und profiliertesten Bloggern in der Szene. Sein Blog Best Practice Business wird seit über einem Jahr in den Deutschen Blogcharts (Top 100 deutschsprachige Blogs) geführt und gehört zu den bekanntesten Business Blogs in Deutschland.

Im best-practice-business-Blog hat er bisher mehr als 2000 Ideen präsentiert. mit deren Hilfe Unternehmen erfolgreich geworden sind. Er hat nicht nur den Blogratgeber "Wie starte ich ein Blog?" verfasst, sondern seit März 2007 mehr als 110 neue Businessblogs bei sich vorgestellt. Somit gilt er als einer der engagiersten "Starthelfer" in der Business-Blogszene.

Hier noch einmal der Termin: Montag, d. 28.04.2008 von 16.30 Uhr bis ca. 17.30 Uhr.

Alles Weitere sowie einen Link zur Anmeldung gibt es auf meiner Website.

11. April 08

Seele und Welt in Einklang bringen: Leserporträt von mir in changeX

changeX, das unabhängige Online-Magazin für Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft, hat in der Reihe "Leserporträts 2008: Patchwork-Karrieren - wie changeX-Leser leben und arbeiten" auch ein Leserporträt von mir veröffentlicht unter dem Titel: "Seele und Welt in Einklang bringen".

 

10. April 08

Leserinterview: Gabriele Schwind-Sauer

Anlässlich des kürzlich erfolgten Erscheinens der 2. Auflage von "Wachstumsstrategien für Solo- und Kleinunternehmer" porträtiere ich einige Leser/innen des Buches. Heute geht es um Gabriele Schwind-Sauer, Visions-Unternehmens-Coach. 

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Schwindsauergabibbb06lisa Bitte stellen Sie sich und Ihr Unternehmen kurz vor

Mein Name ist Gabriele Schwind-Sauer. Ich bin 52 Jahre alt, seit 29 Jahren verheiratet und bin stolz auf meine beiden halbwegs selbst-ständigen Töchter. Wir leben gerne im historisch gemütlichen und aufstrebenden innovativen Idstein, der Perle am Taunus.

Seit wann gibt es Ihr Unternehmen und wie kam es zur Gründung?

Nach Abschluss eines erziehungswissenschaftliches Studiums 2001 und einer Gestalt-Weiterbildung gründete ich 2002-2003 das KIG-Institut als One-Woman-Unternehmen, meine Lebens-Unternehmens-Vision. Coachen-Bilden-Forschen war damals mein Anliegen. Inzwischen haben wir beide an Profil gewonnen, durch unendlich viele Seminare, Workshops, Kongresse, Telefon-Coachings und Networktreffen bundesweit. Eine neue Vision ist entstanden: Das Welthaus der Kreativität - Begegnung - Gesundheit, für jung und alt , über Grenzen hinweg. Impulse-Consulting-Networking sind nun die Bausteine des neuen KIG.

Worauf sind Sie besonders stolz?

2008 feiere ich 20 Jahre Freiberuflichkeit, 5 Jahre KIG-Institut, 25 Jahre Leben in Idstein. Work-Life-Balance zu finden und beizubehalten ist mir sehr gut gelungen.

Wofür sind Sie besonders dankbar?

Ich bin besonders dankbar dafür, dass ich in all den Jahren freie Zeit hatte, um mich mit den Themen zu beschäftigen, die mir besonders am Herzen liegen. Ich konnte all das lernen, war mir wichtig war und ist. Meine angedachten Ziele und Projekte sind im Fluss.

Was zeichnet Ihre idealen Kunden aus?

Meine idealen Kunden sind Unternehmen, Institutionen, die Vertrauen in meine ganzheitlichen Konzepte setzen. Als Spezialistin für Um- und Seitenwege habe ich Werte, Kultur und Ziele des Unternehmens mit seinen Menschen fest im Blick. Die idealen Kunden zeigen Verständnis für Phasen des Chaos und den steten Wandel.

Was hat Ihnen beim bisherigen Wachstum geholfen?

Wachstum heißt, innere Grenzen gelassen zu überwinden. Einen Coach an seiner Seite zu haben, per Telefon, e-mail und face-to-face, eingebunden in ein System Familie, ließ mich nach den Sternen greifen, sprich mich meiner Lebens-Vision annähern. Networking war eine wesentliche Säule im Wachstumsprozess.

Wie haben Sie mein Buch "Wachstumsstrategien für Solo- und Kleinunternehmer " entdeckt und was haben Sie daraus für Ihre Situation mitgenommen bzw. schon umgesetzt?

Ihr Buch habe ich durch ein Tele-Seminar, den Newsletter und die Webseite entdeckt. Die W.E.R.T-Strategie werde ich als Basis für eine Telko zum Thema: "Ethik im Unternehmen" nutzen.

Gabriele Schwind-Sauer
-Visions-Unternehmens-Coach-
www.kreativ-institut-gestalt.de


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Innovationen in reifen Märkten

Heute las ich eine Anzeige "Ihr persönliches Sportprogramm. Mit Miele ActiveCare". Der Titel und die abgebildete Radfahrerin machten mich neugierig, da mehr Sport ohnehin gerade ein Thema für mich ist. Hinzu kommt, dass ich einige Jahre in Gütersloh lebte und von daher noch einen persönlichen Bezug zu diesem Unternehmen habe.

Es stellte sich heraus, dass Miele jetzt ein ganzes Wäschepflegesystem speziell für Sport- und Outdoorkleidung anbietet. Neben Waschmaschine und Trockner gehören auch spezielle Pflegeprodukte dazu.

Innovation also in mehrfacher Hinsicht:

  • für ein bestehendes Produkt (Waschmaschine bzw. Trockner) werden neue Anwendungsmöglichkeiten und spezielle Kundengruppen erschlossen
  • Denken in Gesamt-Lösungen für den Kunden (Geräte + Pflegemittel) statt in Produkten (etwas, das ich auch in meinem Buch Wachstumsstrategien für Solo- und Kleinunternehmer propagiere)
  • ein Marketing, das den Kundennutzen auf den Punkt bringt, statt nur die technische Seite des Produktes  zu beschreiben.

Doch damit nicht genug:

Als ich ein bisschen auf der Miele-Website blätterte, entdeckte ich noch einige andere Innovationen.
Sehr interessant finde ich den maßgeschneiderten Staubsauger  , mit dem man seinen Staubsauger entsprechend den persönlichen Bedingungen (zB Bodenart, Haustiere u.a.) konfigurieren kann.

Und ein ganz besonderer Clou ist der Live-Dauertest einer Gespirrspülmaschine im Internet. Wer will, kann im Internet genau verfolgen, ob der Gespirrspüler die geforderten 7500 Spülgänge übersteht. Per Webcam kann man sich höchstpersönlich von der legendären Miele-Qualität überzeugen.

Wenn man bedenkt, dass das Unternehmen seit 1899 besteht und in einem umkämpften Markt positioniert ist, ist es schon erstaunlich, so viel Frische und Lebendigkeit zu finden. Und gleichzeitig wird deutlich, dass diese Innovationsfreude, gepaart mit der Qualität und dementsprechenden Preisen, einer der Schlüssel für den langlebigen Erfolg ist.

Die Firmengeschichte zeigt, dass die Produkte durchaus im Laufe der Jahrzehnte gewechselt haben: Milchzentrifugen, Handwagen, Automobile, Fahrräder, Waschmaschinen und  Trockner und einiges mehr gehörten im Laufe der Zeit zum Produktspektrumktrum.

Was lässt sich aus diesem Beispiel lernen?

  • Selbst in scheinbar reifen Märkten ist Innovation möglich. Doch diese erfordert, sich aus den eingefahrenen Denkschienen heraus zu bewegen. Der Schlüssel liegt darin, die echten Kundenbedürfnisse zu erkennen und dafür Lösungen anzubieten. Je umfassender diese Lösungen sind, desto größer ist die Chance, von den Kunden dafür honoriert zu werden, und desto geringer ist das Risiko der schnellen Nachahmung von Wettbewerbern. Denn ein Produkt lässt sich heutzutage relativ leicht kopieren, ein ganzes System weniger leicht.
  • Innovation heißt unter Umständen auch, etwas loszulassen, das bisher funktioniert hat.
  • Das verlangt, sich und sein Unternehmen immer wieder aktiv in Frage zu stellen.
  • Es heißt auch, Kundenbedürfnisse immer wieder neu auszuloten. Vor dem Gesundheits- und Fitnesstrend wäre ein Wäschepflegesytem wie das dargestellte nicht sehr interessant gewesen.
  • Das Internet bietet Möglichkeiten, den Kunden einzubeziehen, die weit darüber hinaus gehen, nur einen Prospekt im Internet abzubilden.
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