50plus

04. Juli 08

Wohnprojektetag

Nachdem ich vor wenigen Tagen über Architektenmarketing geschrieben habe, begegnet mir heute eine Meldung über den Wohnprojektetag in München (gefunden im Newsletter des Projektebüros "Dialog der Generationen"). Das Programm des Wohnprojektetages umfasst die Vorstellung der Neuauflage des Bayerischen Wohnprojekt-Atlas 2008, Führungen zu ausgewählten Wohnprojekten, die Ausstellung des Bayerischen Netzwerk Wohnprojekte mit realisierten und geplanten Projekten aus ganz
Bayern sowie Referate und Diskussionsrunden zu Strategien der Nachhaltigkeit im Bereich Wohnen, Stadtentwicklung und Wohnprojekte. Während des Wohnprojektetages präsentieren sich Wohnnetzwerke, neue Genossenschaften, Baugemeinschaften, Träger u.a. in einer Projektbörse. Organisiert wird das Ganze von URBANES WOHNEN.

27. Juni 08

Drei Dinge, die wir von Bill Gates lernen können

Heute hat Bill Gates seinen letzten Arbeitstag bei Microsoft, was natürlich mit einem gewaltigen Medienrummel verbunden ist. Mir sind drei Dinge aufgefallen, die wir von ihm lernen können, ohne dass wir dazu Konzernlenker sein müssten:

Neuorientierung mit 50plus als aktive Strategie

Bill Gates ist 52 und hat schon vor längerer Zeit die Weichen für die Zukunft gestellt, indem er zusammen mit seiner Frau Melinda die Bill & Melinda Gates Foundation gegründet hat, deren Zweck definiert ist als "bringing innovations in health and learning to the global community". In einer sehr strategischen und businessmäßig organisierten Weise will er damit Gesundheits- und Ernährungsprobleme in weniger entwickelten Ländern wie auch Bildungsprobleme in den USA bekämpfen.

Dass sich in der Lebensmitte Werte ändern und Prioritäten verschieben, ist gerade bei sehr erfolgreichen Menschen kein seltenes Phänomen. Lothar Seiwert, über dessen Firmenverkauf ich vor kurzem gepostet habe, ist ein weiteres Beispiel dafür.

Was derartige Menschen auszeichnet ist, dass sie ihre Gedanken nicht damit verschwenden, was sie nicht (mehr) wollen. Stattdessen denken und agieren sie zukunftsorientiert und proaktiv und setzen ihre Vorstellungen konsequent um.

Geld kann Gutes bewirken

Viele spirituell orientierten Menschen haben Probleme, Geld wertzuschätzen. Ein Bündel von negativen Glaubenssätzen kann dazu führen, dass sie Probleme haben, genug Geld für ihre Leistungen und Produkte zu verlangen und/oder anzunehmen.

Bill Gates und seine Frau Melinda beweisen, dass man mit Geld sehr viel Gutes bewirken kann. Wenn sie nur einen Bruchteil der ehrgeizigen Pläne verwirklichen, die sie mit der Stiftung verfolgen, kann daraus ein Segen für die Menschheit erwachsen. Bei der Professionailtät, mit der sie die Arbeit angehen, bin ich von ihrem Erfolg überzeugt.

Die Kraft einer großen Vision

In diesen Tagen wird oft die Vision von Bill Gates zu Anfang seiner Karriere zitiert, dass in jedem Haushalt einmal ein PC stehen solle. Wenn wir sehen, dass heute sowohl kleine Kinder wie Hochbetagte E-Mails schreiben und im Internet surfen und viele von ihnen dabei Microsoft-Produkte benutzen, sehen wir, was eine große Vision bewirken kann. Natürlich reicht es nicht, eine großartige Vision zu haben, wenn sie ein Luftschloß bleibt. Es sind organisierte und strukturierte Aktivitäten notwendig, damit sie Realität wird. Doch wenn beides zusammen kommt, kann das ein Stück weit die Welt verändern.

Einige Fragen:

1. Wie haben sich Ihre Werte im Laufe der Jahre verändert? Welche Vorstellungen haben Sie von Ihrem weiteren Leben und wie aktiv sind Sie dabei, diese umzusetzen?

2. Was würden Sie mit Ihrem Reichtum machen, wenn Sie eine Million oder eine Milliarde Euro zur Verfügung hätten? Wie wirkt sich diese Vorstellung auf Ihre Beziehung zum Geld aus?

3. Welche gechäftliche oder berufliche Vision haben Sie? Welche Auswirkungen soll das, was Sie geschäftlich oder beruflich unternehmen, auf möglichst viele Menschen haben? Wie groß können Sie denken? Was tun Sie, um Ihre Vision zu realisieren?

02. Juni 08

Neue Chancen für Ingenieure und Naturwissenschaftler im Ruhestand

Wie ich schon des öfteren geschrieben habe, ist die traditionelle Dreiteilung Ausbildung - Arbeit - Ruhestand mehr und mehr obsolet. Menschen wollen sich auch auch in ihren späteren Jahren noch entwicklen und ihre Erfahrungen einbringen.

Seit kurzem gibt es für Experten technischer Disziplinen die Möglichkeit, sich über die Plattform http://www.ingenius-experts.de in Unternehmen vermitteln zu lassen. Eine Win-Win-Situation für alle.

15. Mai 08

Ist "großes" Denken gefährlich?

Im beruflichen Alltag ist das Risiko groß, sich in den Details zu verzetteln. Das macht nicht nur wenig Freude, sondern kann schlimmstenfalls dazu führen, das große Ganze aus den Augen zu verlieren.

Daher ist es wichtig, sich immer wieder bewusst zu machen, worum es eigentlich geht. Das hat etwas mit „großem“ Denken zu tun. 

Was ist „großes“ Denken?

Wie groß oder klein jemand denkt, zeigt sich in vielen Bereichen. Einige sind hier aufgeführt: 

  • Wer bin ich? Sehe ich mich in erster Linie mit meinen Unzulänglichkeiten und Problemen? Oder fokussiere ich mich auf mein Potenzial, meine Fortschritte und das in mir, was über alle körperlichen und mentalen Begrenzungen hinausgeht? 
  • Was will ich erreichen? Geht es nur darum, die heutige to-do-Liste abzuarbeiten? Den nächsten Auftrag zu bekommen? Oder habe ich ein Ziel, das über mich selbst hinausreicht? Das mich zwingt, mich zu strecken und zu wachsen? Das andere Menschen und deren Wohlergehen einschließt? 
  • In welchen Zeiträumen denke ich? Denke ich an das, was ich kurzfristig erreichen will? Im nächsten Jahr? Oder geht mein Horizont weiter? Dank der verlängerten Lebenserwartung haben wir statistisch noch Jahrzehnte vor uns, wenn wir heute in den Fünfzigern sind. Was lässt sich alles in dieser Zeit erreichen? 
  • Welche Reichweite gestehe ich mir zu? Will ich mich in einem engen Radius bewegen, in dem Kreis derer, die mich ohnehin schon kennen? Oder will ich mehr nach außen treten und mit meiner Arbeit viel mehr Menschen erreichen als bisher? Wenn ja, was ist dazu nötig? 
  • Wie sehe ich andere? Sehe ich ihre Fehler und Schwächen? Oder sehe ich in Ihnen das große Potenzial, das wir alle zur Verfügung haben? Achte ich auf das, was mich nervt? Oder verstärke ich das, was mich anzieht, mich positiv berührt und mich mit dem anderen verbindet?

 Ist „großes“ Denken gefährlich? 

Viele Menschen haben Angst davor, sich „große“ Gedanken zu erlauben. Sie fürchten, sich lächerlich zu machen. Sie fürchten, hinter dem zurückzubleiben, was sie sich selbst als Ziel gesetzt haben und dann dumm dazustehen. Sie fürchten, den Anschluss an andere zu verlieren. 

Darum machen sich viele klein. Kleiner, als sie in Wirklichkeit sind. 

In Wahrheit ist das das Gefährliche. 

Wer sich unnötig klein macht, lässt seine Fähigkeiten verkümmern. Unzufriedenheit kommt auf, die jedoch nicht konstruktiv eingesetzt wird, um etwas zu ändern. Unter Umständen wird die Energie eingesetzt, um andere ebenfalls klein zu halten. Ein unguter Kreislauf. 

„Großes“ Denken liebt die Weite, den Horizont, Perspektiven und Möglichkeiten. Es gibt anderen die Erlaubnis, ebenfalls ihre Größe zu entfalten. 

Allerdings gibt es ein Risiko: Dass dem Denken kein Handeln folgt. Dass man in Tagträumereien verharrt, um nach dem Aufwachen die Begrenzungen und Probleme des Hier und Jetzt seufzend zu akzeptieren. 

Meine Erfahrung ist wieder und wieder: Wenn wir entschlossen und mutig nach vorne gehen, um aus den Ideen Realität werden zu lassen, erhalten wir Unterstützung. Um uns herum ändert sich auch etwas. Manchmal geschehen schier unglaubliche Zufälle. 

Und alles hat begonnen mit einem „großen“ Gedanken. 

Worauf richten sich Ihre Gedanken heute?

17. Dezember 07

Alte Eltern

Irgendwann kommt der Zeitpunkt, wo die Eltern alt und möglicherweise auch krank werden. Für die Angehörigen kann das eine große Belastung sein.

Heute möchte ich zwei Bücher vorstellen, die dabei Hilfestellung leisten können.

1. Jutta Perino/Lieselotte Wendl: Wie ich für meine Eltern sorge. Das Altern gemeinsam meistern.

Dieses Buch enthält umfassende Informationen für alle Situationen, mit denen sich Angehörige plötzlich konfrontiert sehen können. Es behandelt u.a. die gesetzlichen Grundlagen, praktische Fragen der Pflege, emotionale und psychologische Aspekte, Pflege im Heim und auch alternative Konzepte wie die Eden-Alternative. Die Autorinnen kennen das Thema aus eigener Erfahrung, was man dem Buch anmerkt. Ein mitfühlender, kompakter Überblick über alles, was Angehörige wissen müssen.

2. Christa Monkhouse/Renate Wapplinger: Übermorgen, wenn wir alt sind

Dieses Buch behandelt die schon erwähnte Eden-Alternative. Dieses viel versprechende Konzept kommt aus den USA, ist aber auch in Europa bereits erprobt. Es stellt einen Paradigmenwechsel in der Pflege dar. Persönliches Wachstum für Bewohner und Mitarbeiter, selbstbestimmtes Leben, auch wenn jemand Pflege benötigt, Überwindung der drei Qualen des Alters: Einsamkeit, Langeweile, Hilflosigkeit.

Die Ergebnisse einer Studie der Southwest Texas State University, die von 1996 bis 1998 in 5 Einrichtungen dieser Art durchgeführt wurde, sind beeindruckend:

  • 60%ige Abnahme aggressiver Zwischenfälle
  • 57 % Abnahme des Wundliegens Grad I bis II, weil die Bewohner durch die Beschäftigung mit Tieren, Pflanzen und Kindern motiviert sind, das Bett zu verlassen
  • 18 % weniger Anbindemaßnahmen
  • 48 % Reduzierung der Personalfehlstunden aufgrund höherer Motivation und Arbeitszufriedenheit (S. 49 f. des Buches).

In dem Buch kommt der Begründer der Eden-Alternative, Dr. William Thomas, zu Wort und ebenso Pflegemanagement, Pflegekräfte, Angehörige, Bewohner und andere. So bildet sich ein buntes Spektrum von Aspekten heraus, die Lust auf mehr machen.

Die typografische Gestaltung des Buches ist sehr anspruchsvoll und eigenwillig und unterstreicht die Botschaft des Buches, mit hergebrachten Betrachtungsweisen zu brechen und sich auf neue Sichtweisen einzulassen.

Ich hoffe, dass dieses Buch von Angehörigen, alten Menschen, Pflegekräften und Veranwortlichen aus allen Bereichen gelesen wird und dass derartige Konzepte sich weiter verbreiten.


Zum Thema "kranke Eltern" habe ich übrigens vor einigen Monaten einen Beitrag geschrieben, der einerseits auf die Konflikte eingeht, die solche Situationen für die Angehörigen, speziell erwachsene Kinder, hervorrufen, und gleichzeitig auf das Wachstumspotenzial, das darin steckt.

Ich selbst habe diese Situation auch erlebt und bin im Nachhinein unendlich dankbar dafür. Sie hat mein Leben entscheidend verändert.


25. Oktober 07

Telefonseminar: Entrümpeln, aber richtig – Wie Sie den JoJo-Effekt vermeiden und zu Ihrer eigenen nachhaltigen Ordnung kommen

Die segensreichen Effekte von "Ausmistungsaktionen" hat wahrscheinlich jede/r schon kennen gelernt. Allerdings geht es oft so wie mit Diäten: Der JoJo-Effekt schlägt zu und hinterher hat man mehr "Zeugs" als vorher.

So ging es auch mir lange - bis ich einen neuen Weg entdeckte. Wie dieser aussieht, erläutere ich in einem Telefonseminar. Außerdem erhalten Sie praxisgeprüfte Tipps, die Sie sofort umsetzen können.

Das Telefonseminar wird mitgeschnitten und steht anschließend als MP3-Datei zur Verfügung.

Wann sich dieses Telefonseminar für Sie lohnt:

    * wenn Sie sich in im Beruf oder in einem anderen Lebensbereich blockiert fühlen
    * wenn Veränderungen anstehen oder Sie mitten in einem Veränderungsprozess sind
    * wenn Ihre Kreativität und Intuition sich nicht voll entfalten können
    * wenn Sie sich buchstäblich „erdrückt“ fühlen
    * wenn bisherige „Ausmistungsaktionen“ immer nur Erfolge von kurzer Dauer gezeigt haben
    * wenn Sie ein liebevolleres und wertschätzenderes Verhältnis zu sich selbst und anderen entwickeln wollen
    * wenn Sie den Eindruck haben, nicht oder nicht ganz Ihr „eigenes“ Leben zu leben
    * wenn es Ihnen schwer fällt, sich von Altem zu trennen.

Was ist ein Telefonseminar und wie funktioniert es?

Ein Telefonseminar bietet Ihnen die Möglichkeit, bequem vom Lieblingssessel aus Neues zu lernen und mit anderen zu diskutieren. Anreise und Parkplatzsuche entfallen.

Sie brauchen dazu nur einen normalen Telefonanschluss.

Nach der Anmeldung erhalten Sie die Zahlungsinformationen. Nach Zahlung der Teilnahmegebühr erfahren Sie im Detail, wie Sie sich einwählen.

Sie erhalten schriftliche Teilnehmerunterlagen sowie einen Mitschnitt als MP3, so dass Sie die Themen nachbereiten können.

Termine und Konditionen

Termin:  Montag, d. 05.11.2007

Zeit: 14.30 Uhr bis ca. 15.30 Uhr

Ort: Teilnahme möglich von jedem Ort, wo es ein Telefon gibt

Mitschnitt: als MP3 einige Tage nach der Telefonkonferenz

Teilnehmerunterlagen: als pdf-Dokument

Teilnahmegebühr: 29 Euro zzgl. ges. MWSt (darin enthalten sind die Teilnahme an der Telefonkonferenz, die Teilnehmerunterlagen sowie der Mitschnitt als MP3). Hinzu kommen die Telefonkosten (bei Anrufen aus dem Festnetz innerhalb von Deutschlands 12 Cent pro Minute, also 7,20 Euro für eine Stunde)

Extra: Sie haben die Möglichkeit, vorab Fragen einzureichen und diese werden, soweit sie nicht zu individuell sind, im Rahmen der zeitlichen Möglichkeiten behandelt.

Anmeldung

Um sich anzumelden, senden Sie eine Mail mit Ihrer Rechnungsadresse an mailto(at)monika-birkner(Punkt)de (bitte das @-Zeichen und den Punkt einfügen).

Sie erhalten dann die Informationen zur Zahlung Ihrer Teilnahmegebühren und nach Überweisung die Zugangsdaten zur Telefonkonferenz.

 

14. September 07

Buchtipp: "Lernen ist Leben" von Monica Fauss

Über die Lernfähigkeiten von Menschen 50plus kursieren viele Gerüchte, Halb- und Unwahrheiten. Monica Fauss, Kulturwissenschaftlerin und Journalistin, hat nun ein Buch dazu veröffentlicht, das damit aufräumt. Ein Ergebnis ihrer gründlichen Recherchen ist, dass entgegen früheren Annahmen die vorhandenen Gehirnzellen sich bis ins hohe Alter weiter entwickeln und weiterhin neue Verbindungen schaffen. Sogar völlig neue Zellen entstehen.

In ihrem Buch „Lernen ist Leben“ präsentiert Monica Fauss Forschungsergebnisse sowie Praxisangebote. Sie beleuchtet die Situation in Unternehmen und sonstige Möglichkeiten des selbstbestimmten Lernens. Dazu bietet sie einen hilfreichen Praxisleitfaden. Teilweise im Text, auf jeden Fall in einem sehr umfangreichen Anhang nennt sie konkrete Anbieter und Adressen.

Fazit: Ein rundum gelungenes Buch für Menschen 50plus und alle, die mit Lernen zu tun haben oder sich für Lernen interessieren.

Monica Fauss: Lernen ist Leben. Know-how für die zweite Lebenshälfte. Patmos 2007. 188 Seiten. 16,00 Euro. ISBN-10: 3491360021.

http://www.amazon.de/Lernen-Leben-Know-zweite-Lebensh%C3%A4lfte/dp/3491360021/ref=pd_bbs_sr_1/302-5554230-4028843?ie=UTF8&s=books&qid=1189759523&sr=8-1

03. August 07

Welche Perspektiven hat man als Manager 50plus?

Immer mehr ältere Manager wählen statt des Ruhestands eine neue Karriere oder sogar einen neuen Beruf. Das berichtet die Zeitschrift "Personalführung" in der Juli-Ausgabe 2007 unter Berufung auf den Executive Recruiter Index, welcher auf einer vierteljährlichen Umfrage von 273 Beratern von Korn/ Ferry International basiert. Die wichtigsten Gründe der wechselwilligen Babyboomer sind Angst vor Langeweile (22 %), der Wunsch nach Produktivität (21 %) und die Suche nach intellektuellen Herausforderungen
(20 %), ferner ungenügende Altersversorgung (13 %) wie auch das Bedürfnis nach persönlichen Beziehungen (13 %).

Korn/Ferry International nennen in ihrer Presseerklärung  auch die neuen Aktivitäten, denen sich die änderungsbereiten Manager widmen:  80 % übernehmen Consulting-Projekte, 66 % machen sich selbstständig und 56 % arbeiten als Freelancer oder nehmen befristete Aufgaben an (49 %). Persönliche Interessen wie auch ehrenamtliche Tätigkeit sind nachrangig.  http://www.kornferry.com/Library/Process.asp?P=PR_Detail&CID=2899&LID=1

Die Ergebnisse des Index decken sich von der Tendenz mit anderen Erhebungen. Im Dezember 2005 habe ich über Studien von Merrill Lynch und der HSBC-Bank berichtet. Tenor dieser Studien war, dass die klassischen Abfolgen von Ausbildung, Arbeit, Ruhestand längst kein Ideal mehr ist. Vielmehr suchen Menschen zunehmend nach Möglichkeiten, in jedem Alter flexibel verschiedene Lebensbereiche miteinander zu verbinden.
http://monika-birkner.typepad.com/monikabirkner/2005/12/neue_vorstellun.html

2006 gab es weitere Studien, die diesen Trend bestätigten. 
http://monika-birkner.typepad.com/monikabirkner/2006/08/pensionsgrenze_.html 

Leider funktionieren die in meinen früheren Beiträgen genannten Links zum Teil nicht mehr. Allerdings lassen sich die Ergebnisse der Bertelsmann-Stiftung nach wie vor nachlesen.
http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xchg/bst/hs.xsl/nachrichten_30827.htm   

Ein interessanter amerikanischer Link ist der von Ken Dychtwald, Mitbetreiber von Age Wave, der an zumindest einigen der oben genannten Erhebungen maßgeblich beteiligt war:  http://www.agewave.com/research/

Meine eigenen Erfahrungen gehen in die gleiche Richtung. "Ruhestand" ist sowohl für die meisten meiner Klienten wie auch für mich ein absolutes Fremdwort. Doch nicht alle Menschen denken so. Nach wie vor gibt es viele, die ihren Horizont bis zum  Pensionsalter ausrichten.

Doch was dann? Abgesehen davon, dass die  Generation der Babyboomer sich darauf einstellen muss, dass ihre Pläne in Bezug auf Altersversorgung sich möglicherweise nicht erfüllen, stellt sich auch die Sinnfrage. Kann man 20 Jahre oder länger nur Tennis oder Golf spielen? Kann das wirklich ausfüllen? Ich gehe davon aus, dass Menschen ihr Leben lang wachsen und sich weiter entwickeln wollen. Und berufliche Aktivitäten sind dazu ein - wenngleich sicher nicht das einzige - Mittel. Gleichzeitig sind berufliche Aktivitäten - und vor allem die Selbstständigkeit - eine Möglichkeit, das Leben anderer zu bereichern, ihre Bedürfnisse mit eigenen Leistungen zu erfüllen oder ihnen zu helfen, Ziele und Visionen zu erreichen.

Gleichzeitig möchten viele nicht mehr so arbeiten wie früher. Selbstbestimmung, mehr Zeit für sich selbst, mehr Rücksicht auf die eigenen Bedürfnisse sind wichtige Kriterien. Wenn wir uns bewusst machen , welch eine lange Spanne  noch vor  uns liegt - rein statistisch zumindest -  ändert sich die Perspektive. Es lohnt sich, Neues anzufangen. Es lohnt sich, sich darüber Gedanken zu machen, was für ein Leben man leben will - und die ersten Schritte dahin zu unternehmen.

Denn trotz aller Statistik - niemand von uns weiß, wie viel Zeit uns tatsächlich noch bleibt. Gerade in den Fünfzigern wird vielen Menschen bewusst, dass sie ihr eigentliches Leben noch gar nicht gelebt haben. ist heute nicht ein guter Tag, damit anzufangen?

25. Juni 07

Summer Spirit Coaching - Auszeit, Inspiration und Ideen

Unternehmer und Selbstständige sind kreative Menschen. Doch alle Kreativität versiegt, wenn man zu sehr im Tagesgeschäft gefangen ist. Deshalb brauchen gerade Unternehmer und Selbstständige immer wieder Quellen der Inspiration.   

Das muss nicht immer ein langer Urlaub sein. Auch eine kurze Auszeit kann Sie neu beleben und mit frischen Ideen für Ihr Business und Ihr Leben erfüllen. 

Summer Spirit Coaching ist mein Beitrag dazu. Summer Spirit Coaching bringt die sommerlichen Qualitäten von Lebensfreude und Fülle in Ihr Business. Ich denke dabei an eine Mischung aus inspirierenden Aktivitäten und lockerem, entspanntem Gespräch. Erfahrungsgemäß kommen dabei die besten Ideen, nicht am Schreibtisch oder im Büro.

Ein paar Ideen für einen möglichen Rahmen

o Besuch einer interessanten Ausstellung oder eines Jazzkonzertes

o ein Nachmittag in einem altmodischen Café

o ein Spaziergang im Park

o gemeinsame kreative Aktivitäten (malen, schreiben, erfinden....)

o Brainstorming zu zweit oder in einer Gruppe (vielleicht möchten Sie ein paar Freunde, Kunden, Kollegen, Mitarbeiter einladen)

o ein Spielenachmittag

o eine Dampferfahrt

o Ideen-Ping-Pong per Telefon oder E-Mail

o Austausch über interessante Bücher

o ... oder zig andere Möglichkeiten.   

Sie gewinnen dabei auf jeden Fall. Denn eine Auszeit vom Alltag tut jedem und jeder gut. Der ungewöhnliche Rahmen fördert neue Perspektiven und Ideen. Und Sie können Ort, Zeit, Dauer, Rahmen und Kosten letzlich selbst bestimmen.

Sie können dieses außergewöhnliche Coaching allein in Anspruch nehmen oder dazu andere einladen (zum Beispiel Partner, Kunden, Mitarbeiter). Es kann via Telefon oder E-Mail, in Frankfurt oder an einem anderen Ort stattfinden. Einzelheiten können von Ihnen oder von mir organisiert werden. Mit anderen Worten: es besteht größtmögliche Flexibilität. Natürlich muss der Rahmen auch zum Thema passen.

Wenn Sie sich von Summer Spirit Coaching inspirieren lassen wollen, melden Sie sich bei mir per Telefon (++ 49 (0) 69 94 41 41 95) oder E-Mail mailto(at)monika-birkner.de (bitte (at) durch @ ersetzen). Ich unterbreite Ihnen gern ein individuelles Angebot.

 

27 Anregungen, wie Sie Ihren Sommer gut nutzen können

Der Sommer ist für viele Menschen – ob selbstständig oder angestellt – eine ruhigere Zeit. Kunden und Kollegen sind im Urlaub. Bestimmte Projekte ruhen oder köcheln auf Sparflamme weiter.

Damit ist der Sommer die ideale Zeit, um – neben Urlaub und Erholung – endlich einmal das zu tun, was Sie schon lange tun wollten. Hier ein paar Anregungen: 

  1. eine berufliche und private Standortbestimmung vornehmen
  2. sich klar werden, was Sie mit dem Rest Ihres Lebens machen wollen
  3. Ihre Website überarbeiten
  4. Ihr Büro, Ihr Wohnzimmer oder Ihren Balkon neu gestalten
  5. ein Weblog starten
  6. einen Marketingplan für die zweite Jahreshälfte entwickeln
  7. einige Ihrer idealen Kunden persönlich treffen
  8. ein neues Hobby ausprobieren
  9. Ihre Adress-Datenbank aktualisieren
  10. Ihren Newsletter-Verteiler ausbauen
  11. die Bücher lesen, die Sie schon lange lesen wollten
  12. Freundschaften wieder beleben
  13. bei  Xing oder in anderen Portalen nach alten Bekannten forschen
  14. nach Foren, Weblogs und Newslettern suchen, die Sie interessieren
  15. mögliche Kooperationspartner treffen
  16. Ihre Meditationspraxis vertiefen oder neu beginnen
  17. die Erfolge des ersten Halbjahres bewusst machen und feiern
  18. sich bei den Menschen bedanken, die Ihnen im ersten Halbjahr geholfen haben
  19. sich über Ihre idealen Kunden klar werden (s. dazu auch Selbsttest "Haben Sie die richtigen Kunden?) http://monika-birkner.typepad.com/monikabirkner/2007/05/selbsttest_habe_1.html
  20. ein neues Produkt/eine neue Dienstleistung entwickeln
  21. ein Buch zu schreiben beginnen
  22. Ihre Preispolitik überprüfen und gegebenenfalls überarbeiten
  23. sich überlegen, für welche sozialen Ziele Sie sich engagieren möchten
  24. über die Optimierung Ihres Geschäftsmodells nachdenken
  25. eine Kundenbefragung durchführen oder vorbereiten
  26. entrümpeln (Unterlagen, PC, Krimskrams)
  27. in Ruhe nach einem für Sie passenden Coach/einer für Sie passenden Coachin suchen. 

Die Liste der Möglichkeiten ist damit natürlich noch lange nicht abgeschlossen.  Ich wünsche einen erfüllten Sommer.

 

Mein Foto