Bücher

05. Juni 08

Was passiert an einem Wachstumstag?

Wachstum ist ein natürlicher Impuls. Das gilt sowohl für persönliches wie für unternehmerisches Wachstum. Doch Wachstum erfolgt nicht automatisch, sondern braucht einen Rahmen. Nur – wann findet sich im beruflichen Alltag die Zeit, sich  intensiv mit seinen Visionen, Zielen und Strategien auseinanderzusetzen?

Wachstumstage sind eine Chance für Unternehmer, Selbstständige und sonstige Entscheidungsträger, sich sehr konzentriert und intensiv mit Wachstumsperspektiven für sich und ihr Unternehmen zu beschäftigen.

Mögliche Themen

Die genaue Zielsetzung und die Themenschwerpunkte können von Fall zu Fall variieren. Für einen Klienten mag die strategische Entwicklung eines langfristig  tragfähigen Geschäftsmodells im Vordergrund stehen. Eine andere Klientin mag mehr daran interessiert sein, zwischen verschiedenen Optionen der Weiterentwicklung eine gute Entscheidung zu treffen. In anderen Situationen geht es vielleicht um kurzfristige Umsatzankurbelung oder darum, aus einem Gefühl des „Feststeckens“ wieder in Bewegung zu kommen. Und für die meisten geht es um einen Mix aus verschiedenen Themen. Einzelheiten werden in einem ersten Telefonat geklärt.

Schriftliche Vorbereitung

Die Informationen aus dem Telefonat sind Basis eines maßgeschneiderten Fragenkataloges, der der beiderseitigen Vorbereitung und Fokussierung dient. Bereits die Auseinandersetzung mit den Fragen führt für viele Klienten zu Aha-Erlebnissen und neuen Erkenntnissen.

Auflösung von Blockaden – In die eigene Kraft kommen

Während unseres Treffens in einem schönen Hotel gehen wir weiter in die Tiefe. Dabei kommen verschiedenste Methoden zum Einsatz, mit deren Hilfe neue Einsichten und nachhaltige Veränderungen bisheriger Denk- und Verhaltensmuster möglich sind.

Meist geht es im ersten Teil des Treffens um die persönliche – oft ambivalente –  Einstellung zu Wachstum, Erfolg und Geld. Ganz konkret arbeiten wir an der Auflösung etwaiger Blockaden. Dabei kann es sich um frühere berufliche oder persönliche Erfahrungen handeln, um Ängste oder Unsicherheiten. Nicht selten entdecken wir erfolgshindernde Einflüsse, die auf das Elternhaus zurückzuführen sind. Es ist immer wieder faszinierend zu beobachten, wie sich die Energie durch einen derartigen Prozess sichtbar und fühlbar verändern kann.

Kurzfristige Wachstumspotenziale

Nach dieser Arbeit stellen sich die weiteren geschäftlichen Perspektiven oft in neuem Licht dar.

Wir ermitteln ganz konkrete und realistische Potenziale der kurzfristigen Umsatz- und / oder Gewinnsteigerung, so dass die Klientin mit einem schriftlichen Maßnahmenkatalog nach Hause geht, den sie vom nächsten Tag an abarbeitet.

Maßgeschneiderte Geschäftsmodelle zur langfristigen Erreichung der geschäftlichen und Lebensziele

Doch dabei bleiben wir nicht stehen. Zur Sicherung des langfristigen Unternehmenserfolges und der persönlichen Lebensziele, wie zum Beispiel Work-Life-Balance, entwickeln wir die Grundzüge eines maßgeschneiderten Geschäftsmodells, das zu einem späteren Zeitpunkt noch weiter verfeinert wird. Auch Einzelstrategien wie zum Beispiel Marketing- oder Vertriebsstrategien, Personalstrategien und mehr werden bei Bedarf diskutiert und verbessert.

Positive Nachwirkungen

„Intensiv und inspirierend“ lautet ein typischer Teilnehmerkommentar nach einem derartigen Wachstumstag. Mitunter berichten Klienten schon nach wenigen Tagen von überraschenden Entwicklungen und Ergebnissen.

Wachstumstag für Gruppen

Ein Wachstumstag innerhalb einer Gruppe hat natürlich noch eine andere Dynamik durch die Gruppenenergie. Je nach Zusammensetzung der Teilnehmer können sich bestimmte Themenschwerpunkte herausschälen. Faszinierend ist immer wieder zu erleben, wie man durch die gegenseitige Unterstützung auch für sich selbst etwas gewinnt.

Interessiert an einem Wachstumstag?

Wenn Sie Interesse an einem Wachstumstag für Ihr Unternehmen haben – ob als Einzeltag oder als Gruppentag –, rufen Sie mich an unter ++ 49 (0) 69/ 94 41 41 95 oder mailen an mailto(at)monika-birkner(Punkt)de.

24. April 08

Nachzügler zum Internationalen Tag des Buches

Gestern war der internationale Tag des Buches. Dass das Buch einen Gedenktag hat, finde ich gerechtfertigt. Ob das Fernsehen (Gedenktag am 21. November) ebenfalls einen solchen Tag verdient, möchte ich allerdings bezweifeln.

Was Bücher betrifft, haben diese einen maßgeblichen Einfluss auf mein Leben gehabt. Schon als Kind habe ich gern und viel gelesen und das hat sich bis heute kaum geändert, auch wenn die Themen gewechselt haben und ich in den letzten Wochen und Monaten andere Prioritäten hatte.

Ein Buch zu lesen, bedeutet für mich, in eine neue Welt einzutauchen. Nicht zu Unrecht spricht man von "geistiger Nahrung". In Büchern habe ich Inspiration, Wissen, Nachdenkenswertes, Erweiterung des Horizontes und vieles mehr gefunden.

Oft habe ich erlebt, dass ein Buch gerade zur rechten Zeit kam, um mir einen wichtigen Impuls zu einer gerade anstehenden Frage zu geben. Manche Autoren sind mir durch ihre Bücher so vertraut geworden wie Menschen, mit denen ich persönlich bekannt bin.

Mit der Lust am Lesen korrespondiert die Lust am Schreiben. Ein Buch zu schreiben, ist ein Projekt, das in vielfältiger Hinsicht fordert. Gleichzeitig finde ich es sehr befriedigend. Es zwingt dazu, sich tiefer mit der Materie zu beschäftigen.

Befriedigend ist natürlich auch zu erleben, dass andere Menschen Nutzen daraus ziehen. Insofern bedanke ich mich bei allen Lesern, die mir Feedback geben.

Ein Buch hat einen besonderen Charakter. Viele Menschen, die ich kenne, können ein Buch nicht einfach in die Mülltonne werfen. Mir geht es auch so.

Gleichzeitig kann man sich natürlich fragen, wer die vielen Bücher, die jährlich erscheinen, alle lesen soll und ob es wirklich noch etwas Neues gibt.  Auch als Autor stellt man sich ab und zu solche Fragen. Ich habe dazu einmal eine Antwort gelesen (weiß leider nicht mehr, wo es war), die mich überzeugt hat, weil ich es selbst häufiger so erlebt habe: Dass natürlich über alles schon einmal geschrieben wurde. Dass aber gerade die Worte und Bilder, die ein bestimmter Autor findet, den entscheidenden Impuls für den betreffenden Leser/die Leserin geben können, etwas zu verstehen, was er/sie bisher nicht verstanden hat.

19. April 08

Was Web 2.0 für die Suche nach neuen Jobs und Aufträgen bedeutet

Svenja Hofert, Inhaberin der Karriereberatung "Karriere und Entwicklung", und Autorin zahlreicher Ratgeber, hat vor kurzem ein neues Buch veröffentlicht:  "Jobsuche und Bewerbung im Web 2.0. Wie Sie das Internet als Karrieresprungbrett nutzen. Erfolgreich mit XING, Blogs, Videos & Co."

Mit diesem Buch hat Svenja Hofert neue Maßstäbe für die Bewerbungsratgeberliteratur geschaffen. Selbst für Leser, die nicht auf Jobsuche sind, sondern "nur" mehr über das Web 2.0 erfahren wollen, kann ich das Buch besten Gewissens empfehlen.

Die Autorin beschreibt sieben wichtige Trends und geht dann auf einzelne Bewerbungsmöglichkeiten ein, unter anderem ausführlich auf Xing und auf die Möglichkeit, sich in Weblogs, Podcasts und Videos als Spezialist zu positionieren und zu präsentieren. Die Trends sind:

1. Sich präsentieren
2. Gefunden werden statt suchen
3. Empfehlung stat Bewerbung
4. Aktiv statt passiv
5. Video statt Foto
6. Arbeitgeber zeigen sich
7. Recrutainment.

Bewerben im Web 2.0 ist nicht nur die Online-Version von Papierbewerbungen. Es setzt vielmehr eine ganz andere "Denke" voraus, die wiederum Einfluss auf die Bewerbungsstrategien hat. Im Web 2.0 hat jeder - auch wenn er bei herkömmlichen Bewerbungen weniger gute Aussichten hat - eine Chance. Denn er ist nicht darauf angewiesen, nur seinen Lebenslauf zu präsentieren. Stattdessen kann er die von Svenja Hofert im Einzelnen detailliert dargestellten Möglichkeiten nutzen, um sich aktiv zu positionieren, sich ein Image und einen Namen zu machen. Zusätzlich kann er sein Netzwerk nutzen, um auf diesem Weg Kontakte zu ermöglichen, die ihm sonst verschlossen wären. Das ist in der Tat - wie die Autorin formuliert, eine Revolutionierung der Bewerbungsverfahren. Und mit diesem Buch gibt es dazu eine ausführliche und höchst kompetente Gebrauchsanleitung.

Doch die neuen Möglichkeiten haben auch ihre Schattenseiten, indem zum Beispiel einmal im Netz hinterlassene Spuren noch nach Jahren nachzuverfolgen sind. Auch darüber klärt die Autorin auf.

Das Buch hat neben der Einführung in die neue Welt des Web 2.0 hohen praktischen Wert. Zahlreiche Adressen werden genannt. Wichtige Details werden beschrieben (Beispiel: Wie druckt man die Eingaben aus, die man in ein Onlineformular gemacht hat, wenn keine Druckfunktion vorhanden ist). Einschlägige Begriffe werden erläutert.

Mein Fazit: Dieses Buch sollte Pflichtlektüre für jeden Bewerber sein. Doch auch andere Gruppen, zum Beispiel Freiberufler, die auf der Suche nach einem neuen Projekt sind, können sehr davon profitieren. Und nicht zuletzt kann es eine spannende Lektüre für alle diejenigen sein, die bisher mit dem Schlagwort Web 2.0 nichts anfangen konnten.

08. Februar 08

Emotionen in der Kundenbeziehung - Vorteile für Solo-Unternehmer

"Business braucht Emotionen" ist die Quintessenz der Fleurop-Studie „Dialogmarketing in Deutschland - Incentive-Programme in der Praxis“, die das Unternehmen durch das Marktforschungsinstitut SKOPOS durchführen ließ.

Das ist natürlich schön für Fleurop.

In meinem Buch "Wachstumsstrategien für Solo- und Kleinunternehmer" empfehle ich, nicht rein auf sachlichen Kundennutzen zu setzen, sondern in jeder Phase der Kundenbeziehung die W.E.R.T.-Formel anzuwenden. Diese bedeutet:

Den Kunden W.E.R.T. bieten:

W = Wirkung. Damit sind die Ergebnisse gemeint, die der Kunde mit Hilfe Ihrer Leistungen erzielt, entweder mehr von etwas Gewünschtem oder weniger von etwas Unerwünschtem.

E = Erlebnisse. Hier kommen die emotionalen Aspekte zum Tragen. Die Erlebnisse des Kunden in der Zusammenarbeit mit Ihnen können vielfältig sein, angefangen von Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und ähnliche Faktoren bis hin zu Ihrer speziellen Art von Humor, Ihrer Ausstrahlung und der sonstigen Wirkung sowohl Ihres Tuns wie Ihres Seins. Und um auf die Fleurop-Studie zurückzukommen: Ein Blumenstrauß kann die Erlebnisse Ihres Kunden sicher positiv beeinflussen.

R = Relationship. Die enge, sehr oft persönliche Beziehung zum Kunden ist ein besonderer Vorteil von Solo- und Kleinunternehmern. Sie ermöglicht, dem Kunden besser zu dienen. Und sie bietet dem Kunden etwas, das er in der Welt der Großkonzerne mit wechselnden Ansprechpartnern selten findet: eine gewisse Nähe, Vertrauen, möglicherweise sogar eine gewisse Geborgenheit.

T = Transformation. Dieser Aspekt wohnt nicht allen Leistungen gleichermaßen inne. Doch er wird immer wichtiger. Gemeint sind dabei tiefere Veränderungen, die über die sachlichen Ergebnisse herausgehen. Wenn Sie Ihrem Kunden helfen, Gewicht zu verlieren, ist das sachliche Ergebnis erst einmal eine Zahl: x kg Gewichtsreduzierung. Doch damit sind weitere Veränderungen verbunden, die in der Folge das Leben Ihres Kunden umkrempeln können: mehr Gefühl von Attraktivität gegenüber dem anderen Geschlecht, mehr Selbstbewusstsein im Beruf, die Erfahrung, dass sich auch langjährige, vielleicht lebenslange Muster - in diesem Fall der Ernährung und Bewegung - überwinden lassen und vieles mehr.

Mehr dazu in meinem Buch

In meinem schon erwähnten Buch "Wachstumsstrategien für Solo- und Kleinunternehmer" gehe ich ausführlicher auf diese Themen ein. Die erste Auflage ist vergriffen. Sie können aber bei mir noch ein Exemplar bestellen, wenn Sie nicht bis zur 2. Auflage warten wollen.

Sind Sie an weiteren Beiträgen interessiert?

Dann abonnieren Sie doch einfach meinen News- und Serviceletter, den Sie über den Abmeldelink am Ende jeder Ausgabe jederzeit wieder abbestellen können.

05. Februar 08

Spannende Erfolgsgeschichte: Vanessa Kullmanns "keine große sache"

Vanessa Kullmann hat 1998 "Balzac Coffee" in Hamburg gegründet, zu einer Zeit, als "coffee to go" alles andere als selbstverständlich war. In diesem Buch beschreibt sie ihren Weg von der ersten Idee, die ihr wähend eines USA-Aufenthaltes kam,  bis zur Filialisierung mit mittlerweile mehr als 30 Stores. 2005 wurde Vanessa Kullmann mit dem Gründerpreis der Handels- und Handwerkskammer Hamburg geehrt und 2006 mit dem renommierten "Prix Veuve Cliquot" als Unternehmerin des Jahres ausgezeichnet.

Ohne hier alle Details vorwegnehmen zu wollen, lässt sich eins sagen: Leicht war ihr Weg nicht. Vanessa Kullmann hat Hindernisse überwunden, die andere vielleicht zum Aufgeben veranlasst hätten, ob es bürokratische Hürden, finanzielle Probleme oder Probleme mit Geschäftspartnern waren. Doch sie hat sich, ihr Ziel im Blick, durchgebissen, indem sie sich immer auf das konzentrierte, was gerade wichtig war und die anderen Probleme erst einmal ausgeblendet hat. Mit bewundernswerter Kreativität, gepaart mit hartem Einsatz, fand sie jedesmal Lösungen. Besonders eindrucksvoll fand ich auch, wie sie Kundennähe praktiziert.

Das Buch ist nicht nur unterhaltsam geschrieben, sondern auch ansprechend gestaltet. Zwischendurch gibt es Kaffee- und andere Tipps.

Sehr lesenswert und aufbauend für alle, die selbst unternehmerisch tätig sind oder werden wollen.

17. Januar 08

Never Check E-Mails in the Morning

Bücher zum Zeit- und Selbstmanagement gibt es wie Sand am Meer und in vielen steht mehr oder weniger das Gleiche. Selten habe ich aus einem Buch so viele sofort verwertbare Anregungen mitgenommen wie aus dem Buch von Julie Morgenstern Never Check E-Mail in the Morning and Other Unexpected Strategies for Making Your Work Life Work . Das liegt wohl daran, dass die Autorin umfassende praktische Erfahrungen hat und dabei unkonventionell denkt und vorgeht, wie bereits der Titel ahnen lässt.

Doch es geht nicht nur um praktische Tipps, sondern auch um die innere Einstellung und dabei unter anderem um die Frage, was man selbst beeinflussen kann oder wie weit man mehr oder weniger den Umständen ausgeliefert ist. Die in diesem Buch dargestellten Strategien zeigen, dass der Bereich der eigenen Einflussmöglichkeiten recht groß ist und damit die Möglichkeit besteht, ein stärkeres Gefühl von Selbstbestimmtheit und Kontrolle zu entwickeln. Und das ist oft wichtiger als die Menge der Arbeit. 

Auch geht es in diesem Buch um die Zusammenarbeit mit anderen. Und anders als in manchen Büchern, wo andere Menschen in erster Linie als Störenfriede gesehen werden, schimmert durch die Seiten dieses Buches ein zutiefst wertschätzendes Menschenbild. 

Letztlich geht es auch nicht nur um Tipps, den Alltag zu bewältigen, sondern darum, wie Menschen arbeiten und zusammen arbeiten können, um ihr Potenzial zu verwirklichen und gemeinsame Ziele zu erreichen.

Schwerpunkte sind:

  • Embrace Your Work/Life Balance
  • Develop an Entrepreneurial Mindset
  • Choose the Most Important Tasks
  • Create the Time to Get Things Done
  • Control the Nibblers
  • Organize at the Speed of Change
  • Master Delegation
  • Work Well with Others
  • Leverage Your Value.

Das Buch betrifft in erster Linie die Arbeit in einem Unternehmen, doch auch Selbstständige können viel daraus gewinnen, zumal die Entwicklung einer unternehmerischen Einstellung ein eigenes Kapitel dieses Buches ist.

Das Buch enthält viele konkrete Beispiele aus dem Alltag, die zeigen, wie Menschen spezielle Herausforderungen überwunden haben. Diese Beispiele machen Mut und belegen die Praktikabilität der vorgeschlagenen Strategien. 

Um den Titel zu erklären: Während viele Menschen den Tag damit beginnen, ihre Mails zu lesen, empfiehlt die Autorin, den Tag mit der wichtigsten Aufgabe zu beginnen und auch während des Tages sich nicht ständig von Mails unterbrechen zu lassen. Ich praktiziere das schon sehr lange, auch bevor ich das Buch gelesen hatte, und bereits diese Maßnahme trägt in erheblichem Maße dazu bei, ein Gefühl von Selbstbestimmung und Kontrolle über meinen Tagesablauf zu haben.

 

 

15. Januar 08

Danke für die Rezension

Auf der Seite Trainertreffen ist eine Rezension meines Buches "Wachstumsstrategien für Solo- und Kleinunternehmer" erschienen, über die ich mich sehr freue. Danke schön an die Autorin Wera Nägler.

18. Dezember 07

Zum Jahresende: Entrümpeln, Loslassen, Ordnung schaffen

Welche Zeit eignet sich besser zum Entrümpeln, Loslassen und Ordnung schaffen, als der Jahresübergang?

Dazu kann ich ein paar hilfreiche Tools empfehlen.

1. Julie Morgenstern:Organizing from the Inside Out

Dieses Buch hilft dabei, die eigene Ordnung zu finden. Am Anfang steht die Analyse der eigenen Bedürfnisse wie der Blockaden. Das passt sehr gut zu meiner eigenen Philosophie, dass es auf Dauer wenig bringt, sich fremden (Ordnungs-)Systemen unterzuordnen, sondern es mehr Sinn macht, sich selbst immer besser kennen zu lernen und sich Systeme zu schaffen, die mit der eigenen Persönlichkeit in Einklang stehen und die Entfaltung der eigenen Stärken unterstützen.

Auf die Analyse folgt die Entwicklung einer Strategie. Auch das ein wichtiger Schritt, der häufig unterbleibt.

Im dritten Teil gibt sie ausführliche Hinweise, wie sich  Arbeits- und Wohnräume, Taschen, mobile Büros und mehr sinnvoll organisieren lassen. Der vierte Teil befasst sich mit Zeitmanagement. Dazu hat sie übrigens ein eigenes - ebenfalls sehr empfehlenswertes - Buch geschrieben.

2. Entrümpeln

Mein kürzlich durchgeführtes Telefonseminar "Entrümpeln - aber richtig" ist auf sehr fruchtbaren Boden gefallen. Etliche Teilnehmer entrümpeln "wie wild" und finden die angebotenen Tipps sehr hilfreich.

Teil des Telefonseminars war eine geführte Meditation, die "Ordnung" auch auf einer tieferen Ebene anspricht.

Wer das Telefonseminar versäumt hat, kann bei mir den Mitschnitt erwerben (29 Euro zzgl. ges. MWSt). Mailen Sie dazu an mailto(at)monika-birkner(Punkt)de (bitte die Begriffe in Klammern durch die jeweiligen Zeichen ersetzen).

3. Loslassen von Gefühlen

Seit einigen Jahren arbeite ich mit der Sedona-Methode , einer äußerst wirkungsvollen Methode, um Gefühle loszulassen. Gefühle loszulassen, ist ein besserer Weg, als sie entweder zu verdrängen oder auszuagieren. Es hilft, in kürzester Zeit innerliche Ruhe zu finden. Und es hat positive längerfristige Effekte auf fast alle Lebensbereiche, vorausgesetzt, man wendet die Methode regelmäßig an.

Erfreulicherweise gibt es mittlerweile eine deutsche  Fassung des Buches von Hale Dwoskin über die Sedona-Methode .

Gerade die Weihnachtszeit und der Jahreswechsel können mit vielfachen Gefühlen - nicht immer erwünschter Art - verbunden sein. Vielleicht hilft die Sedona-Methode auch Ihnen, damit besser umzugehen.

"Wachstumsstrategien" im Strategie Journal

Die aktuelle Ausgabe des "Strategie Journals", herausgegeben vom Strategieforum e.V., enthält wieder eine Reihe von interessanten Themen. Diese Zeitschrift hat sich überhaupt in den letzten Jahren phantastisch entwickelt und professionalisiert, was sicher in hohem Maße auf das Engagement und die Professionalität von Thomas Rupp zurückzuführen ist.

Gestern habe ich von Preisrätseln im Rahmen von Buchmarketing berichtet. Ernst Ludwig, allen Lesern des "Strategie Journals" und vielen EKSlern aus seinen regelmäßigen Strategietipps bekannt, hat daraus nun auch ein Strategie-Preis-Rätsel entwickelt. Spannend, kurzweilig und lehrreich.

In der  aktuellen Ausgabe gefallen mir besonders gut die Berichte über das "Netzwerk Gärten", in denen Unternehmen des Landschafts- und Gartenbaus, initiiert durch Georg von Koppen, kollegiale Kooperation betreiben. Kooperation - in welcher Form auch immer - ist in meinen Augen ein Zukunftskonzept.

Der Bericht über Speedy Reha-Technik macht doppelt Mut. Zum einen beweist er, wie man trotz des Handicaps eingeschränkter Mobilität auch unternehmerisch erfolgreich werden kann, ja wie genau dieses Handicap erst den Stein ins Rollen brachte. Zum anderen zeigt es, wie mit der nötigen Kreativität sich immer neue Lösungen auch für bekannte Probleme zeigen lassen. Die Speedy Reha-Technik erlaubt es Rollstuhlfahrern, sich draußen ungehinderter zu bewegen.

Die von Jochen Friedrich entwickelte Strategie-Torte zeugt ebenfalls von Kreativität, indem die EKS-Prinzipien auf eine neue, unterhaltsame und leicht eingängige Weise vermittelt werden.

Auch die anderen Beiträge sind sehr lesenswert.

Auf S. 25 wird mein Buch "Wachstumsstrategien für Solo- und Kleinunternehmer" ausführlich vorgestellt und als wichtige Lektüre für Solo- und Kleinunternehmer empfohlen. Danke schön dafür.

Sie können es bei mir bestellen. Nutzen Sie dazu das Kontaktformular meiner Website oder schreiben eine Mail an mailto(at)monika-birkner(Punkt)de (bitte die Klammerzusätze durch das @-Zeichen bzw. den . ersetzen).

17. Dezember 07

Alte Eltern

Irgendwann kommt der Zeitpunkt, wo die Eltern alt und möglicherweise auch krank werden. Für die Angehörigen kann das eine große Belastung sein.

Heute möchte ich zwei Bücher vorstellen, die dabei Hilfestellung leisten können.

1. Jutta Perino/Lieselotte Wendl: Wie ich für meine Eltern sorge. Das Altern gemeinsam meistern.

Dieses Buch enthält umfassende Informationen für alle Situationen, mit denen sich Angehörige plötzlich konfrontiert sehen können. Es behandelt u.a. die gesetzlichen Grundlagen, praktische Fragen der Pflege, emotionale und psychologische Aspekte, Pflege im Heim und auch alternative Konzepte wie die Eden-Alternative. Die Autorinnen kennen das Thema aus eigener Erfahrung, was man dem Buch anmerkt. Ein mitfühlender, kompakter Überblick über alles, was Angehörige wissen müssen.

2. Christa Monkhouse/Renate Wapplinger: Übermorgen, wenn wir alt sind

Dieses Buch behandelt die schon erwähnte Eden-Alternative. Dieses viel versprechende Konzept kommt aus den USA, ist aber auch in Europa bereits erprobt. Es stellt einen Paradigmenwechsel in der Pflege dar. Persönliches Wachstum für Bewohner und Mitarbeiter, selbstbestimmtes Leben, auch wenn jemand Pflege benötigt, Überwindung der drei Qualen des Alters: Einsamkeit, Langeweile, Hilflosigkeit.

Die Ergebnisse einer Studie der Southwest Texas State University, die von 1996 bis 1998 in 5 Einrichtungen dieser Art durchgeführt wurde, sind beeindruckend:

  • 60%ige Abnahme aggressiver Zwischenfälle
  • 57 % Abnahme des Wundliegens Grad I bis II, weil die Bewohner durch die Beschäftigung mit Tieren, Pflanzen und Kindern motiviert sind, das Bett zu verlassen
  • 18 % weniger Anbindemaßnahmen
  • 48 % Reduzierung der Personalfehlstunden aufgrund höherer Motivation und Arbeitszufriedenheit (S. 49 f. des Buches).

In dem Buch kommt der Begründer der Eden-Alternative, Dr. William Thomas, zu Wort und ebenso Pflegemanagement, Pflegekräfte, Angehörige, Bewohner und andere. So bildet sich ein buntes Spektrum von Aspekten heraus, die Lust auf mehr machen.

Die typografische Gestaltung des Buches ist sehr anspruchsvoll und eigenwillig und unterstreicht die Botschaft des Buches, mit hergebrachten Betrachtungsweisen zu brechen und sich auf neue Sichtweisen einzulassen.

Ich hoffe, dass dieses Buch von Angehörigen, alten Menschen, Pflegekräften und Veranwortlichen aus allen Bereichen gelesen wird und dass derartige Konzepte sich weiter verbreiten.


Zum Thema "kranke Eltern" habe ich übrigens vor einigen Monaten einen Beitrag geschrieben, der einerseits auf die Konflikte eingeht, die solche Situationen für die Angehörigen, speziell erwachsene Kinder, hervorrufen, und gleichzeitig auf das Wachstumspotenzial, das darin steckt.

Ich selbst habe diese Situation auch erlebt und bin im Nachhinein unendlich dankbar dafür. Sie hat mein Leben entscheidend verändert.


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