Lieblingszitate

04. Juni 08

Von Gandhi lernen

Bei Henrik Edberg  fand ich eine Zusammenstellung und Kommentierung von Zitaten Mahatma Gandhis, die ich für nachdenkenswert halte. Da der Text in Englisch ist, bringe ich die Überschriften und einige Zitate in freier Übersetzung mit eigenen Kommentaren.

Mahatma Gandhi. politischer und geistiger Führer der indischen Unabhängigkeitsbewegung, erreichte sein Ziel, sein Land von der britischen Kolonialherrschaft zu befreien, mit unkonventionellen Methoden wie zum Beispiel dem Prinzip der Gewaltfreiheit (Ahimsa). Die folgenden Prinzipien lassen sich in vielerlei Kontexten anwenden und sind erstaunlich zeitlos.

Vorab noch ein allgemeines Zitat:

"Der Unterschied zwischen dem, was wir tun, und dem, was wir zu tun in der Lage sind, würde ausreichen, die meisten Probleme in der Welt zu lösen."

1. Ändere dich selbst

"Du musst die Änderung sein, die du in der Welt sehen möchtest".

Darin liegt tiefe Weisheit. Wer sich selbst ändert, steckt andere an. Das gilt im Kleinen, zum Beispiel in der Familie, ebenso wie im Großen. Mit der Zeit entsteht ein positiver Schneeballeffekt.

2. Du hast Herrschaft über dich selbst

"Niemand kann mich ohne meine Zustimmung verletzen".

Wir können nicht immer beeinflussen, was uns zustößt. Doch wir können beeinflussen, wie wir darauf reagieren.

3. Vergib und lass los

“Der Schwache kann niemals vergeben. Vergebung ist ein Attribut des Starken."

"Auge um Auge macht die ganze Welt blind."

Vergebung ist ein aktuelles Thema, über das viel geschrieben wird. Mittlerweile erkennen mehr und mehr Menschen, dass Vergebung mindestens genauso viel dem nützt, der vergibt, wie dem, dem vergeben wird. Der große Gewinn liegt darin, inneren Frieden zu erlangen.

Eine besondere Herausforderung ist allerdings häufig, sich selbst zu vergeben.

4. Ohne Aktion kommst du nirgendwo hin

"Eine Unze Praxis ist mehr wert als Tonnen von Predigten."

Dieses Prinzip ist für alle diejenigen interessant, die immer wieder Gründe finden, nicht aktiv zu werden. Doch welche großen Ziele sind ohne entsprechende Aktion erreicht worden? Nur "Bestellungen beim Universum" aufzugeben und sich zurückzulehnen und auf die Ergebnisse zu warten, reicht nach meiner Erfahrung nicht aus.

5. Kümmere dich um den gegenwärtigen Moment

"Ich will nicht die Zukunft voraussehen. Ich bin damit beschäftigt, mich um den gegenwärtigen Moment zu kümmern. Gott hat mir keine Kontrolle über den Moment gegeben, der darauf folgt."

Achtsamkeit für den gegenwärtigen Augenblick ist ein Prinzip vieler Weisheitslehren. Die Gegenwart ist das Einzige, was wir beeinflussen können. Das mag nach einer Einschränkung klingen. Gleichzeitig liegt darin ein ungeheures Potenzial. Denn alles, was wir jetzt, in diesem Moment tun, wird früher oder später Früchte tragen.

6. Jeder ist menschlich

"Es ist nicht weise, sich seiner eigenen Weisheit zu sicher zu sein. Es ist gesund, daran erinnert zu werden, dass der Stärkste schwach werden und der Weiseste irren kann".

Das aus dem Mund eines wahrhaft Großen wie Gandhi zu hören, gibt noch mehr Anlass, sich in Demut zu üben.

7. Sei beharrlich

"Erst ignorieren sie sich, dann lachen sie dich aus, dann bekämpfen sie sich und zum Schluß gewinnst du".

Auch angesichts von Schwierigkeiten nicht aufzugeben, ist etwas,  das allen erfolgreichen Menschen gemeinsam ist.

8. Sieh das Gute in Menschen und hilf ihnen

"Ich schaue nur auf die guten Qualitäten in Menschen. Da ich selbst nicht fehlerfrei bin, würde ich mir nicht anmaßen, die Fehler von anderen zu untersuchen."

"Ein Mensch wird exakt in dem Maße groß (im Sinne von bedeutend), in dem er auf das Wohlergehen anderer hin arbeitet".

"Ich nehme an, dass Führung zu früheren Zeiten mit Muskeln gleich gesetzt wurde; aber heute bedeutet es, mit Menschen zurecht zu kommen".

Damit ist in wenigen Worten das ausgedrückt, was sowohl für Führungskräfte wie für Unternehmer die Basis für Erfolg ist. Dieses Prinzip hilft sowohl in der Mitarbeiterführung wie auch gegenüber Kunden.

9. Sei kongruent, sei authentisch, sei du selbst

"Glück ist, wenn das, was du denkst, was du sagst und was du tust, übereinstimmen."

"ZIele immer auf vollständigen Einklang vom Gedanken, Worten und Taten. Ziele immer darauf, deine Gedanken zu läutern und alles wird gut werden."

Alles beginnt mit Gedanken. Herrschaft über die Gedanken hilft, Taten hervorzubringen, die dem Besten in sich entsprechen. Das wiederum hilft, Prinzip Nr. 8 wie auch die anderen Prinzipien mit Leben zu erfüllen.

Kongruenz und Authentizität sind für viele Menschen mittlerweile hohe Werte. Jeder hat vermutlich schon erlebt, welche Kraft von einem authentischen Menschen ausgeht.

10. Fahre fort, zu wachsen und dich zu entwickeln

"Konstante Entwicklung ist das Gesetz des Lebens und jemand, der immer versucht, seine Dogmen aufrecht zu erhalten, um konsistent zu erscheinen, manövriert sich in eine falsche Position."

Zum Wachstum gehört, zu neuen Einsichten zu kommen.  Große Menschen haben den Mut,  dazu zu stehen. "Was schert mich mein Geschwätz von gestern" soll bekanntlich Konrad Adenauer gesagt haben.

Wer den Beitrag von Henrik Edberg im Original lesen will, kann das hier tun.

22. November 07

Kreativer Ausdruck und ein Zitat von Martha Graham

Zu meinem gestrigen Posting "Zu viele Ideen, zu wenig Umsetzung?" fiel mir ein Zitat von Martha Graham in die Hände. Ich bringe es im Original, weil ich es unglaublich schön finde. Die Quintessenz lässt sich vom Tanz auch auf andere Formen kreativen Ausdrucks übertragen und ganz besonders auch auf unternehmerische Kreativität: dass ein kreativer Impuls, der von seinem Empfänger/seiner Empfängerin nicht umgesetzt wird, in dieser einzigartigen Form nie zur Welt kommen wird.

Hier der Text, den ich im Buch "Divine Intuition" von Lynn A. Robinson gefunden habe:

                                    There is a vitality, a life force, an energy, a quickening that is
                                    translated through you into action, and because there is only one
                                    of you in all of time, this expression is unique and if you will block
                                    it, it will never exist through any other medium and be lost". (Martha Graham).

06. Juni 06

Ich würde ja gern, wenn nicht immer so viel dazwischen käme

Kennen Sie auch diese Erfahrung? Sobald Sie sich entschlossen haben, ein wirklich wichtiges Projekt durchzuführen, beginnen die Schwierigkeiten.

Als ich mit dem Schreiben meines neuen Buches begann, tauchte jeden Tag etwas Neues auf, das unbedingt noch erledigt werden musste.

Unvorhergesehene Dinge geschehen

Ich beobachte dieses Phänomen immer wieder, sowohl bei mir selbst wie bei anderen. Es zeigt sich  bei Existenzgründern wie bei gestandenen Unternehmern, bei privaten Projekten wie bei beruflichen.

Sobald es losgehen soll, gibt es plötzlich alles Mögliche, was Aufmerksamkeit erfordert:

Zu den Spitzenreitern gehören:

  • Dinge (Haushaltsgeräte, Autos, Fernseher, das Haus) werden defekt und müssen repariert werden.
  • Die Garage (der Keller, das Büro) muss dringend aufgeräumt oder entrümpelt werden.
  • Neue Aufträge kommen ins Haus, die natürlich erst einmal abgearbeitet werden wollen.
  • Unglücksfälle kleinerer und größerer Art ereignen sich.
  • Familienmitglieder oder Freunde haben Probleme und brauchen unsere Hilfe.

Damit wir uns nicht missverstehen: Alles davon ist wichtig.

Doch wenn wir nicht aufpassen, verlieren wir dabei unser großes Ziel aus den Augen.

Und noch mehr davon

Denn es gibt noch ein zweites Phänomen: Es gibt kein Vakuum. Sobald die eine Sache, die unbedingt noch ansteht, erledigt ist, taucht etwas Zweites auf und nach dessen Abschluss etwas Drittes, etwas Viertes usw.

Mein Buchprojekt schleppte sich über Monate hin, in denen ich nur unregelmäßig daran arbeitete und mich immer wieder neu eindenken musste.

Ich habe Gründer kennen gelernt, die über ein Jahr lang so viel anderes zu tun hatten, dass es für einen Businessplan oder Kundengespräche leider nicht mehr reichte.

Was tun?

Wie Sie das Eine tun und das Andere trotzdem nicht lassen

Radikallösungen helfen in den seltensten Fällen. Vielmehr gilt es, das Eine (Keller aufräumen etc.) zu tun und das Andere (die Verfolgung des großen Ziels) trotzdem nicht zu lassen.

Eine erprobte Vorgehensweise ist:

1. Machen Sie sich immer wieder klar, was Sie wirklich wollen und warum Sie es wollen. Hilfreich kann es sein, sich das jeden Morgen oder jeden Abend, wann immer Sie Ihre Planung machen, vor Augen zu führen.

2. Setzen Sie sich einen Termin. Die Deadline für mein Buchprojekt hat wahre Wunder bewirkt.

3. Organisieren Sie Ihre Zeit und Energie so, dass das, was getan werden muss, erledigt wird, Sie aber trotzdem an Ihrem langfristigen Ziel arbeiten.

Für ein Buchprojekt kann das zum Beispiel bedeuten, jeden Tag eine Stunde früher aufzustehen und erst einmal zu schreiben. Im Falle eines beruflichen Kurswechsels kann das bedeuten, sich regelmäßig, mindestens einmal die Woche, eine Zeit zu reservieren, um am Konzept zu arbeiten, im Internet gezielt (!) nach Informationen zu surfen oder wichtige Gespräche zu führen.

Entscheidend ist die Regelmäßigkeit, selbst wenn die Zeiteinheiten erst einmal klein sind. Damit geben Sie Ihrem Unbewussten das Signal, dass Sie dran bleiben. Später können Sie größere Zeitblöcke reservieren.

4. Treffen Sie die Entscheidung, sich unter keinen Umständen von Ihrem Ziel abbringen zu lassen und erneuern Sie diese Entscheidung immer wieder.

Als ich mich entschlossen hatte, das Buch jetzt zu Ende zu bringen, gab mein PC den Geist auf. Statt in Panik auszubrechen, sagte ich mir innerlich: Was auch immer mit dem PC ist und wie lange es auch dauert, bis ich wieder damit arbeiten kann - ich will und werde mein Buch plangemäß fertigstellen. Was kann ich jetzt tun, wozu ich den PC nicht benötige? Ich konnte zum Beispiel mit der Hand schreiben, meine Materialien sichten, die Struktur bestimmter Kapitel überprüfen, schon fertige Teile, die ich vorher ausgedruckt hatte, redigieren und einiges mehr. Parallel bemühte ich mich natürlich, den PC schnellstmöglich in Ordnung bringen zu lassen.

So ist es in jeder Situation. Irgend etwas ist immer möglich.

Flow entstehen lassen

Wenn Sie konsequent auf diese Weise vorgehen, werden sich die Hindernisse überwinden lassen und es wird immer einfacher werden, Ihr großes Ziel Wirklichkeit werden zu lassen. Es kann sogar ein Flow entstehen, wo sich alles zu Ihren Gunsten fügt.

In den letzten Wochen erlebe ich das sehr häufig. Ein paar Beispiele aus den letzten Tagen: Als ich am Wochenende feststeckte, kam mir das Buch Kreative Geister wecken von Zamyat M. Klein (s. gesonderte Besprechung) zu Hilfe. Klienten bringen wichtige Themen auf. Des Morgens wache ich mit weiter führenden Eingebungen auf. Selbst scheinbare Hindernisse können ihr Gutes haben. Ein plötzlich nötiger Augenarzttermin störte mich erst einmal. Auf der Taxifahrt dorthin erhielt ich allerdings einen weiteren Puzzlestein, den ich schon eine Weile gesucht hatte.

Das Universum testet und unterstützt

Es kommt mir so vor, dass das Universum erst einmal testet und dann unterstützt, wie es W.H. Murray. Mitglied der Schottischen Himalaya-Expedition, beschrieben hat:

"Bis man sich festgelegt hat, gibt es Zögern, die Möglichkeit des Rückzugs, allemal Wirkungslosigkeit.

In Bezug auf alle Initiativen (und schöpferischen Handlungen) gibt es eine elementare Wahrheit, deren Nichtbeachtung zahllose Ideen und großartige Pläne tötet:

dass in dem Moment, in dem man sich wirklich entscheidet, sich die Vorsehung auch bewegt.

Alle möglichen Dinge geschehen, um einem zu helfen, die sonst niemals geschehen wären. Ein ganzer Strom von Ereignissen fließt von dem Entschluss und begünstigt einen durch alle möglichen  unvorhergesehenen Ereignisse, Begegnungen und materielle Unterstützung, die niemand sich hätte erträumen können. 

Ich habe gelernt, einen tiefen Respekt vor einem der Sprüche Goethes zu haben:

"Was immer du tun kannst oder wovon du träumst, es tun zu können, fang an! Kühnheit hat Genie, Magie und Kraft in sich".

W.H. Murray

Womit wollen Sie endlich beginnen?

Übrigens: Ab Sommer gibt es eine Coaching-Gruppe, die dabei unterstützen soll, dass aus Plänen Taten und aus Träumen Realität wird.

Und was mein Buch betrifft: Es geht darin um Wachstumsstrategien für Solo- und Kleinunternehmer. Einzelheiten gebe ich rechtzeitig bekannt. 

29. September 05

Was wir glauben

Der Mensch wird oft das, was er zu sein glaubt. Wenn ich mir selbst dauernd sage, dass ich etwas Bestimmtes nicht tun kann, ist es möglich, dass ich schließlich tatsächlich nicht dazu in der Lage bin. Wenn ich im Gegenteil den Glauben habe, dass ich es tun kann, werde ich mit Sicherheit die Fähigkeit erwerben, es zu tun, auch wenn ich diese Fähkgkeit zu Beginn noch nicht habe.

Mahatma Gandhi

Unsere Fähigkeiten sind nichts Statisches. Wir können immer dazu lernen. Indem wir jeden Tag einen kleinen Schritt machen, haben wir nach einem Jahr eine gehörige Wegstrecke zurückgelegt.

Was gibt es, das Sie sich heute noch nicht zutrauen? Was können Sie tun, um die Fähigkeit dazu zu erwerben? Womit können Sie heute anfangen?

28. September 05

Reifen

Existieren heißt sich verändern. Sich verändern heißt reifen. Reifen heißt, sich selbst endlos neu zu erschaffen.

Henri Bergson

27. September 05

Selbsterkenntnis

Eine liebe Bekannte hat mir folgendes Zitat geschickt:

Sich selbst zu erkennen, scheint mir das Wichtigste, was ein Mensch für sich tun kann.
Aber wie kann man sich erkennen?
Indem man lernt zu tun, nicht wie man "sollte", sondern wie es einem gemäß ist.
M. Feldenkrais

Ich kann dem nur aus vollem Herzen zustimmen. Gerade einige Erfahrungen der letzten Zeit haben mir bestätigt, wie wichtig es ist, den eigenen - mir gemäßen - Weg zu finden. Das bezieht sich sowohl darauf, was man tut als auch darauf, wie man etwas tut.

In meiner Coaching-Gruppe für Solo-Unternehmer, die Mitte Oktober beginnt, ist das ein zentrales Thema.

Weitere Informationen erhalten Sie, wenn Sie mir mailen unter mailto:mailto@monika-birkner.de mit dem Betreff "Coaching-Gruppe".

09. September 05

Glück oder Unglück?

Ein Mensch schaut in die Zeit zurück
und sieht: Sein Unglück war sein Glück.

Eugen Roth

aufgepickt bei den Sprüchen der Woche von www.SinnSprueche.de (sehr interessante Website).

Hat nicht jeder von uns schon einmal diese Erfahrung gemacht?

Wie wäre es, sie auf die heutige Situation anzuwenden, auf das, was uns derzeit als Unglück erscheint? Was wäre, wenn diese Situation in Wahrheit ein Segen wäre? Wenn wir etwas daraus lernten, was wir anderweitig nie gelernt hätten? Wenn sich daraus eine neue Weichenstellung für unser Leben ergäbe?

Für mich selbst ist es noch immer so gewesen. Oft gab es Situationen, gegen die ich mich anfangs gewehrt habe. Doch im Nachhinein habe ich immer wieder gedacht: "Wie gut, dass es so gekommen ist und nicht anders."

Verzögerungen fallen mir gerade dazu ein. Mein Buch "Kurswechsel im Beruf" sollte eigentlich ein Jahr früher fertig sein. Doch zu dem Zeitpunkt hätten mir noch Erfahrungen gefehlt, die für das Buch wesentlich sind. Es wäre ein schlechteres Buch geworden.

Diese Erkenntnis tröstet mich immer wieder bei anderen Projekten, bei denen es ungewollte und unerwartete Verzögerungen gibt.

Welche Erfahrungen haben Sie gemacht?

25. August 05

Glück

Glücklich ist nicht, wer anderen so vorkommt, sondern wer sich selber dafür hält.

Seneca

Risiko

Nachstehend ein Zitat eines anonymen Lehrers aus Chicago, das ich in dem Buch von Barbara Gray "Success through Spirituality for Women" gefunden habe (Übersetzung durch mich):

Risiko

Lachen bedeutet das Risiko, wie ein Narr zu erscheinen.

Weinen bedeutet das Risiko, sentimental zu erscheinen.

Die Hand nach jemandem auszustrecken, bedeutet das Risiko, beteiligt zu werden.

Seine Gefühle zu zeigen, bedeutet das Risiko, sein wahres Selbst zu zeigen.

Deine Ideen und Träume vor einer Menge auszusprechen,  bedeutet das Risiko, sie zu verlieren.

Zu lieben bedeutet das Risiko, nicht wieder geliebt zu werden.

Zu leben bedeutet das Risiko zu sterben.

Zu glauben bedeutet das Risiko, verzweifelt zu sein.

Etwas zu versuchen, bedeutet das Risiko, dass es fehlschlägt.

Aber Risiken müssen eingegangen werden, denn das größte Risiko im Leben ist, nichts riskiert zu haben.

Die Person, die nichts riskiert, tut nichts, hat nichts und ist nichts.

Sie vermeiden vielleicht Leiden und Sorge, aber sie können nicht lernen, fühlen, sich verändern, wachsen, lieben, leben.

Angekettet durch ihre Haltung, sind sie Sklaven; sie haben ihre Freiheit verwirkt.

Nur eine Person, die etwas riskiert, ist frei.

07. Juli 05

Die Umstände selber erschaffen

"Menschen machen immer ihre Umstände verantwortlich für das, was sie sind. Ich glaube nicht an Umstände. Die Menschen, die in dieser Welt vorankommen, sind die Menschen, die sich aufmachen und nach den Umständen suchen, die sie sich wünschen, und wenn sie diese nicht finden, erschaffen sie die Umstände." (George Bernard Shaw)

Welchen Einfluss haben Sie auf Ihre Umstände? Was können Sie ändern? Welche Umstände können Sie sich selbst erschaffen?

Nicht auf alle äußeren Gegebenheiten haben wir Einfluss. Doch erstens können wir oft mehr bewirken, als wir meinen. Zum zweiten haben wir es zu jeder Zeit in der Hand, unsere Einstellung frei zu wählen. Wir sind keine Pawloschen Hunde, sondern unsere größte Freiheit ist die innere Freiheit zu wählen, wie wir mit äußeren Gegebenheiten umgehen.

Mein Foto