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29. Mai 08

Wie kann es nach einem Vortrag weiter gehen?

In den letzten Tagen tauchte in verschiedenen Gesprächen, die ich geführt habe, das Bild vom Stein auf, den man ins Wasser wirft und der dann weitere Kreise zieht. Daran fühlte ich mich erinnert, als ich Burkhard Schneiders Beitrag las, der sich auf meinen Vortrag im Erfolgsteam-Club bezog.

In seinem Beitrag Warum ein interaktiver Vortrag nicht nach der Veranstaltung enden muss geht  Burkhard Schneider  auf verschiedene Möglichkeiten ein, nach einem Vortrag mit den Teilnehmern und potenziellen Kunden in Kontakt zu bleiben.

Ich finde seine Anregungen, wie man die Kommuniktionskette fortsetzen kann, höchst spannend. Sie haben mich inspiriert, über seine Vorschläge und weitere Möglichkeiten nachzudenken. Hier zunächst noch einmal Burkhard Schneiders Vorschläge:

  • Zettel und Kugelschreiber mit meinen Kontaktdaten verteilen, auf denen die Teilnehmer ihre Notizen aufschreiben können
  • Handout mit großen Notizfeldern austeilen, auf denen die Teilnehmer wichtige Erkenntnisse notieren können
  • Die wichtigsten Regeln auf einer scheckkartengroßen drucken und an die Teilnehmer verteilen
  • In den Folgetagen weiterführende Informationen zuschicken
  • Tauschgeschäft anbieten: Wer sich nach einer Woche meldet und seine Fortschritte meldet, bekommt weitere Tipps zum Nulltarif
  • Nach einer Woche bei den Teilnehmern nachfragen, welche Ideen sie umgesetzt haben
  • Teilnehmer im Blog präsentieren, die Ideen aus dem interaktiven Vortrag umgesetzt haben
  • Ein Forum oder Ning-Network auflegen, in dem die Teilnehmer weiter diskutieren können

Jede einzelne dieser Ideen ist machbar, wobei der Aufwand natürlich unterschiedlich ist. Weitere Möglichkeiten könnten sein:

  • Die Teilnehmer schreiben bis zu drei Punkten auf, die sie erreichen wollen, und lassen sich vom Referenten / der Referentin einige Wochen später daran erinnern.
  • Die Teilnehmer erhalten Unterlagen, mit denen sie weitere Informationen anfordern und / oder sich für einen Newsletter registrieren lassen können.
  • Vortragende/r und/oder Veranstalter/in prämieren die schnellste und/ oder kreativste Umsetzung.
  • Referent/in und/oder Veranstalter/in bieten als Belohnung für jemanden, der etwas umgesetzt hat, einen "heißen Stuhl" an, um weitere Anregungen zu erhalten. Das kann sowohl in einer weiteren Veranstaltung geschehen oder virtuell im Rahmen einer Telefonkonferenz oder eines Weblogs (vorausgesetzt, der Teilnehmer ist einverstanden, mit seinen Themen in die Öffentlichkeit zu gehen)
  • Der Referent / die Referentin besucht weitere Veranstaltungen dieser Reihe.
  • Der Referent / die Referentin wird Kunde bei interessanten Teilnehmern.
  • Vernetzung mit Teilnehmern über XING

Sicher gibt es noch viele weitere Ideen. Ich bin neugierig auf die Fortsetzung. Mir zeigt diese Diskussion wieder einmal, wie viele Möglichkeiten es immer gibt, etwas weiter zu entwickeln. Einige Punkte habe ich mir ganz konkret zur weiteren Umsetzung notiert.

15. Mai 08

Wie kommt man eigentlich in die Medien?

„Ich habe in der Zeitung über Sie gelesen“. Ist es nicht ein geheimer Traum vieler Unternehmer/innen, so von einem neuen Kunden angesprochen zu werden? Damit dieser Traum Wirklichkeit werden kann, müssen Sie sich einen Namen machen, sich positionieren, Ihr Image aufbauen. Dazu ist eine effektive Presse-und Öffentlichkeitsarbeit unabdingbar.

Aber wie kommen Sie in die Medien? Was müssen Sie tun, damit eine Zeitung oder ein Wirtschaftsportal über Sie berichtet? Wie begeistern Sie Journalisten für Ihr Thema? Wie können Sie das Internet für Ihre PR nutzen?

Diese und weitere Fragen sind Gegenstand eines Telefonseminars der Reihe „Expertentalk“, zwischen Wachstumscoach Monika Birkner und PR-Expertin Elita Wiegand. Die ehemalige WDR-Redakteurin Elita Wiegand ist Leiterin des Düsseldorfer Wirtschaftsportals Business-on.de  sowie einer PR-Beratung. Außerdem Ist sie Gründerin und Leiterin des Business-Clubs innovativ.in. Monika Birkner ist durch zahlreiche Medienberichte bekannt und wird regelmäßig von Journalisten angesprochen.

In dem Telefonseminar  erhalten Sie Hintergrundinfos für eine effektive Pressearbeit. Sie erfahren unter anderem:

  • was PR kann und wo die Grenzen sind
  • wie Sie Ihre Zielgruppe über PR erreichen
  • wie Sie Kontakte zu Journalisten knüpfen
  • was im Umgang mit Journalisten besonders zu beachten ist
  • wie eine professionelle Pressemitteilung aussieht.

Außerdem können Sie bereits im Vorfeld und auch während der Telefonkonferenz Fragen stellen, die Sie besonders interessieren.

Ergänzend zu dem Telefonseminar und dessen Mitschnitt als MP3-Datei erhalten Sie ein umfangreiches Hand-out mit weiterführenden Informationen, wichtigen Adressen und Buchtipps. 

Termin: Mittwoch, d. 21.05.2008 von 16.30 Uhr  bis ca. 17.45 Uhr

Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeit hier.

22. Dezember 07

Hobby zum Beruf machen? - Oder: Die schöpferische Gestaltung von Leben und Business


In der heutigen FAZ schreibt Anna Loll in der Rubrik „Beruf und Chance“ über das Thema „Wenn aus Freizeit Ernst wird“.


Das Hobby zum Beruf machen?

Der Beitrag dreht sich um die Frage, ob es sich lohnt sein Hobby zum Beruf zu machen. Da geht es unter anderem um einen ehemaligen Unternehmensberater, der nach einer Verletzung Yoga entdeckt und irgendwann ein Yoga-Studio eröffnet. Oder um den Musiker, der zunächst die Sicherheit in der Halbleiter-Branche vorzieht, es dort aber auf Dauer nicht aushält und in der Musikbranche Fuß fasst. Ein anderer Porträtierter ist ebenfalls im Herzen Musiker. Bisher verausgabt er sich aber 80 Stunden die Woche in einer Unternehmensberatung und fragt sich, ob das auf Dauer gut gehen kann. Außerdem wird der Schweizer Schriftsteller Martin Suter vorgestellt, der lange Zeit mit Schreiben in der Werbung Geld verdiente und das literarische Schreiben nur nebenbei betrieb, bis er in den Neunziger Jahren die Werbung verließ und es heute genießt, sein Geld mit etwas zu verdienen, das ihm Spaß macht.

Ich bin auch an verschiedenen Stellen zitiert.

 
Realitäts-Check

Das Thema ist sehr spannend und auch ziemlich komplex. Es gibt keine allgemein-gültigen Rezepte (die gibt es natürlich nie), sondern es geht immer um viele Abwägungen im Einzelfall. In einem vor längerer Zeit veröffentlichten Blog-Beitrag  hatte ich bereits einen frühzeitigen Realitäts-Check empfohlen und dazu einige Aspekte aufgeführt.

 
Schöpferische Gestaltung von Business und Leben

Mehr denn je bin ich überzeugt, dass es nicht um Schwarz-Weiß geht – „soll ich oder soll ich nicht?“ – sondern darum, wie man ein Modell für sein Leben und sein Business entwickelt, das die individuell optimale Ausbalancierung aller Lebensbereiche ermöglicht. Das umfasst mehr als die Inhalte der Aufgaben. Es umfasst auch, welchen Lebensstil man leben will. Und es umfasst die Frage, welche Werte man verwirklichen will und welchen materiellen Standard man sich wünscht.

Mit anderen Worten: Gefragt ist eine schöpferische Leistung, sich den Rahmen zu schaffen, der das höchste Maß an Übereinstimmung mit den persönlichen Zielen und Werten bietet.

Das ist wahrscheinlich ein nie endender Prozess, da man sich selbst ja immer weiter entwickelt und auch immer wieder neue Impulse von außen kommen, von den Kunden, von Wettbewerbern, durch neue technologische,kulturelle oder politische Entwicklungen.

 
Wie sich mein Business verändert hat

Ich selbst erlebe immer mehr, wie befriedigend die schöpferische Gestaltung des eigenen Lebens und des eigenen Business ist. In meiner Anfangszeit als Coach habe ich mich an dem Modell orientiert, das ich von anderen kannte: Ein-zu-Eins-Coaching irgendwo in einem Besprechungsraum. Mit der Zeit merkte ich, dass ich viel lieber und besser am Telefon arbeite. Dass ich nicht gerne reise und Telefoncoaching und Telefonseminare auch aus dem Grund für mich optimal sind. Welche zusätzlichen Dynamiken im Gruppencoaching entstehen. Dass ich einen guten Ausgleich brauche zwischen einer eher einfühlsamen und reaktiven Arbeit, wie sie im Einzelcoaching dominiert, und einer Arbeit, wo ich meinerseits neue Impulse geben und initiativ wirken kann. Dass es mir besonders wichtig und auch gegeben ist, nachhaltig und ganzheitlich zu wirken, wie es auf meiner Website beschrieben habe.

Daraus sind neue und kreative Angebote entstanden wie das 40-Tage-Experiment: Die richtigen Kunden anziehen oder aktuell das Business Re-birthing oder mein jüngstes Baby "Stop & Grow" . 

Und im nächsten Jahr wird es Weiterentwicklungen dessen und teilweise auch ganz neue Ansätze geben.

 
Die Konstante

Dass es immer mehr Menschen gelingt, derartige  schöpferische Leistungen in Bezug auf das eigene Leben und das eigene Business zu vollbringen, und dazu meinen Beitrag leisten zu wollen, ist eine der Konstanten, die sich bei allem Wechsel äußerer Formen durch meine Arbeit hindurchzieht. Mit und für Menschen zu arbeiten, die genau das wollen und meine vielfältige Unterstützung schätzen, wird mir auch weiterhin eine große Freude und Befriedigung sein.

 

Mein Foto